Das Resultat der Grundfos Gruppe im ersten Halbjahr 2016 zeigt einen verbesserten Gewinn. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um 29 Prozent auf 111 Millionen Euro.

Vor der Steigerung auf 111 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2016 lag der Gewinn bei 86 Millionen Euro (Erstes Halbjahr 2015). Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum leicht von 1,6 Millarden Euro auf 1,56 Milliarden Euro. Investitionen in technische Innovationen, digitale Lösungen und neue Services sollen den Weg für neues Wachstum frei machen.
Senkung der Produktions- und Materialkosten
„Wir befinden uns mit der Gewinnentwicklung auf dem richtigen Weg, diese ist die Voraussetzung für unsere Investitionen in die Zukunft und ein solides Fundament gegen den wachsenden Wettbewerb. Die gezielten Anstrengungen zur Senkung der Produktions- und Materialkosten, eine weitsichtige Preispolitik und der gesunde Produktmix haben unsere Margen signifikant verbessert, zudem haben wir die Fixkosten immer genau im Blick behalten. Wir sind daher mit dem Ergebnis der ersten sechs Monate zufrieden. Wir müssen jedoch auch Umsatzwachstum erzielen, das ist eine längerfristige Aufgabe in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld“, so Konzernpräsident Mads Nipper.
Erfolge in Asien und Lateinamerika, Rückschläge im Nahen Osten
Wachstum kehrte zurück nach China, Indien sowie in andere asiatischen Märkte. Auch die meisten Märkte in Lateinamerika entwickelten sich positiv. Das Geschäft mit Erstausrüsterprodukten für die Gebäudetechnik sorgte hier laut Grundfos für solides Wachstum. Im US-Markt sank der Umsatz dagegen nach einem starken Jahr 2015, Russland blieb weiter schwierig, das übrige Europa lag etwa auf Vorjahresniveau. Im Nahen Osten gingen die Umsätze zurück, da der Markt durch die negative Entwicklung des Ölpreises stark unter Druck steht.
Konzentration auf Digitalisierung, Service und neue Technologien
„Wir werden unsere Strategie 2020 weiter fortführen, Grundfos wird ein noch stärkerer Anbieter von Systemen und intelligenten Lösungen für unsere Kunden werden“, unterstrich Mads Nipper und ergänzt: „In den nächsten Jahren wollen wir uns noch intensiver auf die Digitalisierung, unser Serviceportfolio und neue Technologien konzentrieren, um unsere führende Position im Markt zu festigen. Das bedeutet für Grundfos eine große Veränderung, aber bietet die einmalige Chance, eine noch größere Rolle bei der Lösung der internationalen Herausforderungen bei der Wasserversorgung und -entsorgung sowie beim Klimawandel zu spielen“.