Ein Modellprojekt für die Nutzung von Holz als nachwachsender und regional verfügbarer Brennstoff entsteht derzeit in Südkorea, genauer in der Region Wanju im Westen des Landes. Drei Hackschnitzelheizungen der HDG Bavaria GmbH übernehmen dabei eine zentrale Rolle; denn die nachhaltige Wärmegewinnung ist der Kernaspekt des Projekts.

Im Jahr 2012 hatte sich die Region Wanju für ein staatliches Förderprogramm beworben und den Zuschlag erhalten. Ziel dieses Programms ist es unter anderem, die Holznutzung in Südkorea als Wirtschaftszweig zu entwickeln, Energiekosten zu sparen und aktiven Klimaschutz zu betreiben.
Nach ersten Kontakten im Rahmen eines Messebesuchs in Deutschland hat sich das Massinger Familienunternehmen HDG Bavaria bei dem intensiven Auswahlverfahren letztlich gegen namhafte Mitbewerber aus Deutschland und Österreich durchgesetzt. „Die robuste Ausführung und die innovative Regelungstechnik waren die Hauptkriterien, warum HDG den Zuschlag erhalten hat“, so Projektmanager Seung-Jae Lee. Installiert und betreut werden die Anlagen vor Ort, unter der Leitung von Herrn Yeon Jung Kim von der Firma Hanyeol.
Mehr als 250.000 Euro Auftragsvolumen für die Holzheizsysteme
Mehr als eine Viertelmillion Euro beträgt das Auftragsvolumen für die Holzheizsysteme, die bereits per Containerschiff auf dem Weg nach Südkorea sind. Dort werden sie sowohl bestehende als auch neue Gebäude im „Gosan Botanikgarten“ und im „Gosan Wald- und Landschaftspark“ mit Wärme versorgen. Um die Hightech-Produkte aus Niederbayern ins rechte Licht zu rücken, werden separate Heizhäuser errichtet, von denen eines zum Biomasse-Erlebniszentrum ausgebaut wird – eine in Südkorea bis dato einmalige Einrichtung.