
Am 20. September feiert die Branche zum 20. Mal den Tag des Bades – unter dem Motto „Mein gutes Bad“. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS) rückt dabei individuelle Badbedürfnisse in den Fokus und lädt SHK-Betriebe ein, sich aktiv am bundesweiten Aktionstag zu beteiligen.
Der Tag des Bades war 2024 ein voller Erfolg für SHK-Fachbetriebe und den Großhandel. Zahlreiche Interessierte nutzten den Aktionstag der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS) zum Ausstellungsbesuch. 2025 feiert die bundesweite Kampagne ihr 20-jähriges Jubiläum. Ende September soll erneut die Aufmerksamkeit auf moderne Badgestaltung gelenkt werden. Diesmal mit dem Motto „Mein gutes Bad“, das die individuellen Bedürfnisse der Badnutzer in den Fokus rückt.
„Die größten Stärken vom Tag des Bades sind seine Kontinuität und seine breite Basis bei Handel, Handwerk und Herstellern“, so Jens J. Wischmann, VDS-Geschäftsführer. „Wenn alle an einem Strang ziehen, gewinnen wir auch die Aufmerksamkeit des Endkunden für unsere Themen. Das ist unser Ziel.“
Bundeseinheitliches Datum

Der 20. Aktionstag wird bundesweit am Samstag, 20. September, in den Ausstellungen der Badprofis gefeiert werden. „Der Tag des Bades 2024 hat gezeigt, wie stark der dreistufige Vertriebsweg sein kann, wenn alle Marktteilnehmer sich auf ein Datum einigen. Die VDS sorgt dabei lediglich für den Rahmen; dabei konnte sie 2024 den Themen der Sanitärbranche mit einer Gesamtreichweite von über 25 Mio. Lesern in der Tagespresse und in weiteren Medien ordentlich Gehör verschaffen“, so Jens J. Wischmann.
Viel wichtiger für den Erfolg sei aber das individuelle Engagement der Badstudios des Handwerks und der Ausstellungen des Großhandels, die von dem Aktionstag profitieren wollen. „Die Teilnehmer vom letzten Jahr konnten am Tag des Bades ihr Profil schärfen und zusätzliche Aufträge gewinnen. 2025 könnten sie zudem von der sich aufhellenden Stimmung bei Bauherren und Renovierern profitieren. Jetzt gilt es, Sichtbarkeit zu schaffen und die Menschen abzuholen.“
Der Aktionstag soll den Zugang für Interessierte erleichtern, die sich ein neues Badezimmer wünschen. Am Tag des Bades können sie unverbindlich Kontakt zu SHK-Profis aufnehmen und wichtige Eindrücke und Informationen sammeln.„Die größten Stärken vom Tag des Bades sind seine Kontinuität und seine breite Basis bei Handel, Handwerk und Herstellern“
Themenschwerpunkt 2025: Mein gutes Bad
Welcher Bad-Typ sind Sie eigentlich? Diese Frage steht dieses Jahr im Mittelpunkt der Kommunikationskampagne für den Tag des Bades. Sie könnte auch die Begrüßungsfrage an die Besucher sein, die zum Tag des Bades in die Ausstellungen kommen. Denn nur, wenn das Badezimmer auf die individuellen Bedürfnisse seiner Nutzer zugeschnitten ist, können zufriedene Kunden von „meinem guten Bad“ sprechen. Das Motto knüpft damit an einen globalen Trend an, Produktentwicklung, Customizing und Ansprache konsequent an individuellen Kundenbedürfnissen auszurichten. Auf die Sanitärbranche übertragen heißt das: Nicht das Produkt steht im Fokus, sondern der Bad-Nutzer. Ziel ist nicht das idealisierte Vorzeigebad, sondern „mein gutes Bad“.
Diese zu Ende gedachte Akzentverschiebung vom Raumtyp zum Nutzerprofil bedeutet auch einen verstärkten Fokus bei Beratung und Endkundenansprache auf die individuellen Bedürfnisse der Bauherren. „Diese individuellen Bedürfnisse zu definieren und sie dann mit den Erwartungen und den realistischen Umsetzungsmöglichkeiten auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen – darin liegt die eigentliche Beratungskompetenz der Badprofis. Das wollen wir fördern und kommunizieren, indem wir ein Bewusstsein für eine menschenorientierten Badplanung schaffen“, so Jens J. Wischmann.

Vier Bad-Typen
Dazu hat die VDS vier Bad-Typen skizziert und plakativ illustriert. Sie decken die häufigsten Schwerpunkte ab, die bei der Planung des Badezimmers gesetzt werden: Der Praxis-Typ, der Wohn-Typ, der Genießer-Typ und der Komfort-Typ brauchen und wünschen sich Bäder, die vor allem alltagstauglich sind, einen besonderen Lifestyle unterstützen, zur Regeneration dienen oder – gerade auch im fortgeschrittenen Alter – höhere Ansprüche an eine bequeme und genussvolle Nutzung erfüllen. Damit sind für die teilnehmenden Fachhandwerksbetriebe, Badstudios und Großhandelsausstellungen in diesem Jahr wieder genügend thematische Anknüpfungspunkte gegeben, um sich mit ihrer jeweiligen Kernkompetenz und in ihrem jeweiligen Marktschwerpunkt am Tag des Bades zu beteiligen.
Nachholbedarf: Bäder sind renovierungsbedürftig
Die aktuelle Grundlagenstudie #germanbathrooms, herausgegeben von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. und forsa, zeigt deutlich, wie groß der Sanierungsbedarf im privaten Bereich aufgrund der Überalterung der deutschen Bäder ist. 18 % der Bäder in Deutschland sind dringend renovierungsbedürftig – das sind anteilig rund 7 Mio. Bäder*. Mehr als jeder vierte Wohneigentümer (27 %) rechnet für die nächsten Jahre mit einer Badezimmer-Renovierung – bei den seit 35 Jahren nicht mehr renovierten Bädern ist es jeder zweite (52 %). Auch der dringende Bedarf an neuen, altersgerechten Bädern und der Wunsch nach mehr Wohnqualität im Badezimmer sind zentrale Themen, von denen Impulse für den Sanierungsmarkt zu erwarten sind. Der Tag des Bades 2025 kann für viele Bauherren zum Anlass werden, mit dem Projekt „mein gutes Bad“ zu starten.
www.sanitaerwirtschaft.de
dg-haustechnik.de
www.zvshk.de
vereinigung-deutsche-sanitarwirtschaft-ev.onepage.me
*(Datenbasis Mikrozensus; Anzahl der Privathaushalte in Gebäuden mit Wohnraum, ohne Wohnheime: 39,3 Mio.)