
– © Kessel SE + Co. KG
Entwässerungsspezialist Kessel wird Partner von FamilienUnternehmerTUM und will damit den Austausch mit Start-ups, Wissenschaft und Technologieexperten intensivieren. Im Fokus stehen unter anderem künstliche Intelligenz, Sensorik und digitale Lösungen für Produkte, Prozesse und neue Services.
Die Kessel SE + Co. KG startet eine Partnerschaft mit FamilienUnternehmerTUM, einer Initiative von UnternehmerTUM, die gemeinsam mit der Technischen Hochschule München (TUM) „Entrepreneurship“ konsequent als dritte Mission neben der Forschung und der Lehre etabliert hat.
FamilienUnternehmerTUM unterstützt mittelständische und familiengeführte Unternehmen dabei, ihre Innovations- und Zukunftsfähigkeit zu stärken und sich mit Akteuren aus Technologie, Forschung und Gründung zu vernetzen. Das Netzwerk bringt aktuell mehr als 200 Mittelstands- und Familienunternehmen zusammen und ermöglicht unter anderem den Zugang zu Start-ups und Technologieprojekten sowie die gemeinsame Umsetzung konkreter Innovationsvorhaben. So entstanden in bisherigen Projekten beispielsweise neue digitale Services und Geschäftsmodelle oder unternehmenseigene Innovationseinheiten.
Austausch als Impulsgeber für Innovation
Mit der Partnerschaft möchte Kessel den Blick über die eigene Branche hinaus weiter stärken. Dabei geht es nicht nur um den Austausch, sondern auch darum, konkrete Anwendungsfelder und Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren. „Innovation entsteht für uns nicht allein innerhalb der eigenen Unternehmensgrenzen. Entscheidend ist, offen für neue Perspektiven zu bleiben, voneinander zu lernen und unterschiedliche Kompetenzen zusammenzubringen“, sagt Stefan Grenzebach, Vorstandsvorsitzender der Kessel SE + Co. KG. „Genau diesen Austausch möchten wir durch die Partnerschaft mit FamilienUnternehmerTUM intensivieren. Wir wollen frühzeitig verstehen, welche Technologien für uns relevant werden können und welchen konkreten Mehrwert sie für unsere Kunden, Produkte und Prozesse bieten.“
Im Fokus stehen dabei unter anderem künstliche Intelligenz, vernetzende Sensorik und digitale Lösungen. Statt Technologie als Selbstzweck zu betrachten, möchte Kessel konkrete Einsatzmöglichkeiten identifizieren und bewerten – von der Produktentwicklung und Produktion bis hin zu internen Prozessen und neuen Services.
„Für uns ist besonders interessant, Menschen und Organisationen zusammenzubringen, die Herausforderungen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten“, so Grenzebach. „Ein Start-up geht an eine Fragestellung anders heran als ein etabliertes Industrieunternehmen oder eine wissenschaftliche Einrichtung. Gerade aus diesen unterschiedlichen Perspektiven können neue Ansätze entstehen.“ Neben technologischen Fragestellungen soll es deshalb auch um die Frage gehen, wie sich Innovation und Transformation langfristig in etablierten Unternehmensstrukturen und der eigenen Organisation verankern lassen.