Auf dem Messegelände an der Europa-Allee entstehen bis 2025 der Sparda-Bank Tower zusammen mit dem neuen Eingang Messeplatz. Damit wird ein neuer Südzugang geschaffen. Er liegt nah an der zukünftigen U-Bahnhaltestelle im Europaviertel.

Neben dem Neubau der Halle 5, die im Februar 2023 ihren Betrieb aufnimmt, ist die Realisierung des Eingangs Messeplatz, inklusive Anbinden an die Via Mobile, der letzte Meilenstein in der Modernisierung des Messegeländes. Mit der Gestaltung des neuen Eingangs Messeplatz vollendet die Messe Frankfurt 2025 ihr innerstädtisches Messegelände.
Neuzugang in Frankfurts Skyline
Der neue Messeingang ist als Flachbau geplant und bildet optisch den Sockel des Gebäudekomplexes Sparda-Bank-Tower. Der 34-geschossige Hochhausturm wird zukünftig mit 123 m in die Skyline Frankfurts ragen. Das knapp 5.000 m² große neue Eingangsgebäude umfasst eine großzügige Empfangshalle mit Zugangskontrollsystemen, Veranstaltungs- und Konferenzräumen sowie einem attraktiven Café/Bistro, welches ganzjährig geöffnet sein wird.
Per Bus und Bahn zur Messe
Besucher erreichen über den neuen Eingang Süd das Messegelände dann aus jeder Himmelsrichtung in kürzester Zeit. Durch die neue U-Bahnlinie im angrenzenden Neubaugebiet Europaviertel verfügt die Messe Frankfurt künftig über eine perfekte Anbindung an den ÖPNV mittels zweier U-Bahnlinien, vier S-Bahnlinien sowie Straßenbahnen und Bussen.
Erweiterung Via Mobile
Messebesucher schätzen die messeeigene Via Mobile als schnelle und erholsame Fortbewegung von Halle zu Halle. Das überdachte und verglaste Transportsystem mit Laufbändern und Rolltreppen, ähnlich wie auf Flughäfen, wird den neuen Eingang mit der Halle 12 verbinden und damit auch mit allen anderen Ausstellungsflächen.
Architektur
Das Büro MAA (Moser Assozierte Architekten) aus Frankfurt, welches auch das Eingangsgebäude realisiert, wird den neuen Abschnitt der Via Mobile planen. Um die kürzeste Verbindung zwischen dem Eingang Messeplatz und der Halle 12 zu schaffen, untersuchte das Planungsbüro verschiedener Szenarien und konnte eine Verkürzung der Wegstrecke von ca. 10 m erreichen. Die Abmessungen des Neubaus betragen 120 m Länge, 8,30 m Breite und 6,90 m Höhe (im Außenmaß). Die Via Mobile wird als Brückenbauwerk mit nur zwei Stützenkonstruktionen aus Beton realisiert. Die multifunktionalen Stützen befinden sich auf Nebenflächen und bieten Fluchttreppen. Zusätzlich bilden sie mit Sitzmöglichkeiten und Begrünung Oasen für die Besucher. Panoramascheiben in der Fassade bieten den Besuchern einen Blick auf die Skyline der Stadt Frankfurt.