Sanipa optimiert und aktualisiert seine Fertigungsanlagen: Vor kurzem installierte der Möbelhersteller in Maschinensaal 1 eine neue Fräsmaschine, die leistungsstärker und moderner als die bestehende Nestingmaschine sein soll. Außerdem wurde ein frequenzgeregelter Vakuumerzeuger angeschafft.

Aktuelle Möbel, die auf die Sanitärprodukte abgestimmt sind und dabei Funktionalität mit Komfort verbinden, gehören heute laut Möbelhersteller Sanipa in ein zeitgemäßes Badezimmer. Damit die Badmöbel Belastungen wie wechselnden Temperaturen, schwankender Luftfeuchtigkeit und dem häufigen Kontakt mit Körperreinigungs- und Körperpflegemitteln standhalten und gleichzeitig alle Anforderungen der Verbraucher erfüllen, ist beim Hersteller hohe Kompetenz gefragt – von der Designidee über die Auswahl des passenden Materials bis zu den einzelnen Produktionsschritten.
Die Badmöbel der 100-prozentigen Villeroy & Boch-Tochter Sanipa werden im fränkischen Treuchtlingen in industriellen Fertigungsanlagen hergestellt. Ob Schränke und Regale mit Hochglanzfronten oder direkt beschichteten Oberflächen mit Thermofolie, Spiegelschränke oder Lichtspiegel mit LED-Lichtsystemen – alle Sanipa-Produkte sollen mit beidseitig beschichteten Rückwänden, robusten Ganzmetall-Scharnieren und komplett geschlossenen Kanten langanhaltende Qualität bieten. Alle Möbel sind laut Hersteller bei Auslieferung komplett montiert und können mit passenden Schrankaufhängern schnell installiert werden.
Nachhaltigkeit durch umweltfreundliche Rohstoffe
Der Einsatz umweltfreundlicher Rohstoffe und die Verwendung nachhaltiger Materialien sowie energiesparender LED-Leuchten sollen zudem Umweltschutz und
Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Dabei eröffneten die modularen Möbelserien als Baukastensystem oder Impulskollektion Flexibilität und individuelle Gestaltungsoptionen. Obwohl die Möbel in Deutschland gefertigt werden, erfülle Sanipa darüber hinaus die Normen der Länder, in die die Produkte exportiert werden, beispielsweise die „UL-Zertifizierung“ mit entsprechenden Standards für die USA.
Neue Maschinen für mehr Produktivität und Entlastung
Seit Gründung des Unternehmens vor 40 Jahren setzt Sanipa laut eigenen Angaben kontinuierlich auf die Optimierung und Aktualisierung der Fertigungsanlagen. So standen auch im Jahr 2016 wieder Investitionen an: In Maschinensaal 1 wurde eine neue Fräsmaschine installiert, die leistungsstärker und moderner als die bestehende Nestingmaschine sein soll. Außerdem wurde ein frequenzgeregelter Vakuumerzeuger angeschafft, der weniger Energie verbrauche als standardverbaute Geräte: Die Leistung werde hier anhand des Verbrauchs geregelt und die Abwärme in den Wärmehaushalt eingespeist. Zudem wurde ein zweites, automatisches Plattenlager eingerichtet und die Nestingmaschine automatisiert.
Geschäftsführer Markus Rühl erklärt: „Durch diese Investitionen wird die Überauslastung unserer Mitarbeiter kompensiert, sodass sie wieder zur geregelten Arbeitszeit zurückkehren können. Gleichzeitig steigern wir so nochmals unsere Produktivität.“