Raab-Gruppe investiert am Standort Luckenau

Einweihung der neuen Produktionsstraße in Luckenau durch Michael Heraeus, Gesellschafter und Beiratsvorsitzender der Raab-Gruppe (links) und Rolf Wagenfeld, Geschäftsführer.
Einweihung der neuen Produktionsstraße in Luckenau durch Michael Heraeus, Gesellschafter und Beiratsvorsitzender der Raab-Gruppe (links) und Rolf Wagenfeld, Geschäftsführer. – © Joseph Raab GmbH & Cie. KG, Neuwied

Die Raab-Gruppe, Anbieter von Abgassystemen, hat eine für das Unternehmen wegweisende Investition am Standort Luckenau/ Sachsen-Anhalt getätigt. Herzstück der Aufwendung ist eine hochmoderne Fertigungsanlage, die ein breites Spektrum ein- und doppelwandiger Edelstahlrohre in einem vollautomatisierten Prozess produzieren soll.

Die neue vollautomatisierte Rohrfertigung in Luckenau bei Zeitz umfasst laut Unternehmen sämtliche Arbeitsschritte, von der Herstellung vom Stahlblech bis zur Endenbearbeitung. Rohre lassen sich aus unterschiedlichen Materialien mit verschiedensten Durchmessern, Längen und Materialstärken schneiden. Roboter, Maschinen für die Endenbearbeitung und Flachbettlaser ergänzen die Anlage. Dies ermögliche nicht nur eine beeindruckende Effizienz, sondern garantiere auch höchste Qualitätsstandards.

Luckenau: Produktionen in Serie

Ein weiterer Teil dieser Innovation ist eine neue Dämmkabine. Sie ist, ausgestattet mit einer Zwillings-Einblasmaschine, die Formteile in Bezug auf den Wärmedämmwert und Arbeitszeit besonders effizient dämmen soll. Die Raab-Gruppe will damit ihren hohen Anspruch auf Nachhaltigkeit und energieeffiziente Produktionsprozesse unterstreichen.

Zusätzlich zu diesen neuen Standards verfügt die Maschinenhalle über einen Rohrschneidlaser, der es ermögliche, eine breite Palette von Zuschnitten an fertigen Rohren durchzuführen. Im nachgeschalteten Prozess können dann Anschlüsse von T-Stücken und Reinigungsöffnungen gefertigt werden. So sollen schnell und effizient auch große Serienproduktionen möglich sein.

www.raab-gruppe.de