Reisser Onlineshop wächst auf 1 Million Artikel

Jetzt sind die Produkte über die Werksnummer verfügbar, sichtbar, auffindbar, betont Marketingleiter Patrick Preiß. Er hat das Projekt angestoßen und geleitet.
Die Produkte sind jetzt über die Werksnummer verfügbar, sichtbar, auffindbar, betont Marketingleiter Patrick Preiß. Er hat das Projekt angestoßen und geleitet. – © Reisser

Der Reisser Onlineshop bietet seit August nicht nur deutlich mehr Produkte, sondern auch neue Services und Funktionen – von einfacher Bestellabwicklung über Datanorm-Anbindung bis hin zu individuellen Einkaufslisten.

Der Onlineshop des Großhändlers existiert bereits seit mehr als 20 Jahren, zuletzt waren 85.000 Artikel erhältlich. Doch damit sich das Unternehmen nicht mehr zufriedengeben. „Wenn ein bestimmtes Produkt nicht online war, mussten unsere Kunden extra eine Anfrage stellen, uns mailen oder anrufen. Jetzt sind die Produkte über die Werksnummer verfügbar, sichtbar, auffindbar“, erklärt Marketingleiter Patrick Preiß.

Er hat das Projekt angestoßen und geleitet. Seit Dezember 2024 war das vierköpfige Team unter der Projektkoordination von Paul Haaf intensiv damit befasst. Das Ziel: Mehr Artikel direkt im Shop schnell bestellen zu können. Neben der Weiterentwicklung des Onlineshops standen dabei die Verbindung zur Handwerkersoftware Datanorm und die vielfältigen Funktionen im Fokus.

Dazu gehört die einfache Bestellabwicklung mittels Bestelltabellen und individuellen Einkaufslisten ebenso wie der bequeme Zugriff auf Angebote, exklusive Online-Sonderaktionen und die Anzeige von Brutto- und Nettopreisen. Die Kunden behalten die aktuellen Lagerbestände immer im Blick, erhalten Artikelinformationen mit Maßzeichnungen und Farbbildern sowie Bildpreislisten aller Sortimentsbereiche. Auch eine individuelle Anpassung vom Mitarbeiter-Zugängen und Shop-Berechtigungen durch den Administrator sind möglich.

Auftragsabwicklung beschleunigen

Mit einem Klick alles zur Verfügung: Reisser will auch den Datenservice vereinfachen und die Auftragsabwicklung erheblich beschleunigen. Für die Bereiche Sanitär, Installation, Heizung und Haustechnik können die Nutzer die elektronisch gespeicherten Katalogdaten erhalten. Auch der Datenträger-Service wird weiter optimiert, sodass sich Angebote und Auftragsbestätigungen im UGL-Dateiformat per Knopfdruck in die Handwerkersoftware importieren lassen. Ob Artikelnummer oder -bezeichnung, Mengeneinheit, Rabattgruppe und -sätze: Für das Fachhandwerk, Architekten sowie Planungs- und Ingenieurbüros ist dieser Service per Datanorm sogar kostenlos erhältlich.

Das Team (v. l.): Patrick Preiß, Hugo Rodriguez, Paul Haaf, Nenad Podunavac, Rainer Schirm
Das Team (v. l.): Patrick Preiß, Hugo Rodriguez, Paul Haaf, Nenad Podunavac, Rainer Schirm. – © Reisser

Reisser zeigt sich im Bereich der Digitalisierung doppelt smart: Neben dem Onlineshop gibt es die Reisser App. „Unsere bedienungsfreundliche App schafft für das Fachhandwerk neue Freiräume. Unabhängig von Ort und Zeit stehen den Partnern der Reisser Gruppe alle wichtigen Online-Funktionen auf dem Smartphone zur Verfügung“, unterstreicht Preiß. Ob online bestellen und im Fachverkauf in der Nähe abholen, ob intuitive Artikelsuche oder schnelle Produktinformation, ob Zugriff auf Hersteller-Kataloge oder aktuelle Aktionen per Push-Nachricht, ob One-Click-Bestellung oder Merkzettel, ob Artikelverfügbarkeit an den Standorten oder das Scannen und Anzeigen von Artikeln zur optimierten Lagerorganisation: auch hier bietet die Digitalisierung zahlreiche Vorteile.

Anbindung an ausschreiben.de

Mit der Aktualisierung des Reisser Onlineshops findet auch wieder eine Anbindung an die führende Plattform für Bauproduktdaten im DACH-Raum statt. Zahlreiche Nutzer verwenden die Online-Datenbank www.ausschreiben.de zur Produktrecherche, Planung und Ausschreibung von Bauprojekten jeder Größenordnung. „Das Portal ist ein strategischer Partner und schafft zusätzliche Mehrwerte und Synergien für alle Akteure der Baubranche“, betont Preiß.

In Zukunft sollen im Reisser Onlineshop auch die Ersatzteilkataloge der jeweiligen Hersteller dargestellt werden, die Daten dazu sollen in den nächsten Monaten sukzessive eingebaut werden. Und welche Visionen gibt es für die weitere Entwicklung? Patrick Preiß prognostiziert: „Das Thema KI Chatbot treibt auch uns um, doch das ist ein Mammutprojekt, das vor allem auch rechtlich wasserdicht sein muss.“

www.reisser.de