Schütz Energy Systems baut seine Fertigungskapazitäten aus am Standort Ransbach-Baumbach im Westerwald um zwei Rohrfertigungslinien. Zudem wird die Polystyrol-Lagerkapazität für die EPS-Produktion nahezu verdoppelt.

Seit mehr als 60 Jahren entwickelt und produziert Schütz Lösungen für die Haustechnik. Aktuell baut Schütz seine Fertigungskapazität am traditionellen Standort aus.
Ausbau der Rohrfertigung
Dafür erweitert Schütz seine Produktion um zwei weitere Rohrlinien. Konkret sind dies eine PE-RT-Linie bereits seit Ende 2024 und eine PE-Xa seit Juni 2025. Beide Kunststoff-Rohrtypen, die Schütz hier produziert, sind fünfschichtig, sauerstoffdicht und unterliegen strengen Inhouse-Qualitätskontrollen.
Während es sich beim PE-RT-Rohr um ein unvernetztes Rohr handelt, verfügt das vernetzte PE-Xa-Rohr über eine erhöhte Betriebsbelastbarkeit: Dafür werden im Produktionsprozess die Polymerketten chemisch miteinander verbunden, um eine besonders hohe Robustheit und Temperaturbeständigkeit zu gewährleisten.

Erweiterung der Lagerkapazitäten
Darüber hinaus errichtet Schütz zur Sicherstellung der erhöhten Fertigungskapazität in der Herstellung von Dämmplatten weitere vier Silos für Polystyrol. Dies ist der Rohstoff für EPS, also expandiertes Polystyrol.
Geschäftsführer Christian Schlosser blickt trotz der aktuell herausfordernden Marktsituation optimistisch in die Zukunft: „Wir freuen uns, dass unsere Lösungen im Markt gut ankommen, dass eine Erweiterung der Fertigungskapazitäten nötig wird. Mit dieser langfristig angelegten Investition in den Standort sind wir noch leistungsfähiger für die Zukunft aufgestellt.“
Auf diese Weise unterstreicht Schütz Energy Systems als Spezialist für Raumklima- und Lüftungslösungen die Unternehmensstrategie einer besonders hohen eigenen Fertigungstiefe. Zugleich ist es ein Bekenntnis für 100 % Made in Germany.