Bekanntheit und Einfluss des Energielabels der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung (HEA) sind groß: 95 Prozent der Befragten kennen das Energielabel und bei 84 Prozent beeinflusst es die Kaufentscheidung. Das ist das Ergebnis der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2014“ des Bundesumweltministeriums (BMUB) und des Bundesumweltamts (UBA).

Welche Haushaltsgeräte tragen überhaupt ein Energielabel, was ist die beste Energieeffizienzklasse und welche Klassen dürfen aufgrund von Ökodesign-Verordnungen überhaupt noch in den Handel gebracht werden? Das beantwortet die Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung (HEA) nun zudem in einer aktuellen Infografik. Die Klassen A bis G tragen nur noch Waschtrockner und die neu gelabelten Staubsauger. Kühl- und Gefriergeräte, Waschvollautomaten, Wäschetrockner, Geschirrspüler und Backöfen sind aufgrund des technischen Fortschrittes in die Plusklassen gerutscht: A+++ bis D werden auf dem Label angezeigt.
Doch die HEA-Infografik verdeutlicht auch, dass diese Bandbreite von sieben Klassen mitnichten auch im Handel verfügbar ist. Besonders gravierend: Bei Kühl- und Gefriergeräten, Waschvollautomaten und Geschirrspülern dürfen nur noch die drei besten Klassen A+, A++ und A+++ neu in den Handel gebracht werden.
Energieklassen A bis D erfüllen Mindestanforderungen nicht mehr
Die Klassen A bis D erfüllen die Mindestanforderungen für Energieeffizienz der europäischen Ökodesign-Verordnungen nicht mehr. A+ ist hier nicht die drittbeste Energieeffizienzklasse, sondern die schlechteste, die noch verkauft werden darf und A++ nur Mittelmaß.
Bei der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2014“ handelt es sich um eine repräsentative Bevölkerungsumfrage, herausgegeben von Bundesumweltministerium (BMUB) und Umweltbundesamt (UBA).