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Uponor und Belkin gründen Joint-Venture-Unternehmen Phyn

Die Uponor Gruppe hat zusammen mit Belkin International, Playa Vista (USA), das Joint-Venture Phyn LLC gegründet.

Sitz des Unternehmens Phyn ist Los Angeles (USA), später wird ein Standort in Europa aufgebaut. Das Unternehmen entwickelt intelligente Technologien, um die Trinkwasserversorgung in Gebäuden automatisch zu überwachen, damit Leckagen präventiv vorzubeugen und letztlich den Wasserverbrauch zu reduzieren. 

Mit der Gründung von Phyn investiert die Uponor Gruppe nach der Übernahme von UWater, einem Technologieunternehmen zur Online-Messung der Wasserqualität, sowie von Delta und der KaMo-Gruppe, Spezialisten für die zentrale und dezentrale Frischwarmwassertechnik, weiter stark in Zukunftstechnologien bei der Trinkwasserversorgung und -hygiene.

Kompetenz in Trinkwasserversorgung weiter ausgebaut

 „Mit dem Joint-Venture weiten wir unsere Kompetenz in der Trinkwasserversorgung und -hygiene weiter aus. Beide Themen werden in Zukunft eine noch größere Bedeutung in unserer Gesellschaft haben. Die zukunftsweisende Technologie ermöglicht einen Quantensprung in der Smart-House-Technologie. Erstmals wird das Internet der Dinge (idD) mit einer intelligenten Überwachung und Steuerung der Trinkwasserversorgung verknüpft. Damit unterstreicht Uponor nachhaltig seinen neuen Schwerpunkt als Lösungsanbieter im Bereich Trinkwasser“, betont Jan Peter Tewes, Executive Vice President Building Solutions Europe bei Uponor.

Belkin International hält 62,5 Prozent der Anteile, die Uponor Gruppe 37,5 Prozent. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Erhöhung der Beteiligung auf 50 Prozent vorgesehen. Das Technologieunternehmen Belkin ist einer der führenden Anbieter in den Bereichen Consumer Electronics, Netzwerk- und Smart-House-Technik. Belkin bringt in das Joint-Venture das Know-how bei der Mess- und Datentechnologie sowie die Expertise beim Internet der Dinge ein, zudem das Wissen um den B-to-C-Markt und weltweite Vertriebskanäle. Uponor steuert vor allem das umfangreiche Wissen zur hygienischen und energieeffizienten Trinkwasserversorgung, das Know-how um Handelsstrukturen und das weltweite Netz einer Großhandels-Distribution zu.

Meilenstein zur Digitalisierung der Trinkwasserversorgung

„Das Gemeinschaftsunternehmen passt bestens in die Strategie von Uponor, im entstehenden Internet der Dinge zu wachsen. Zudem ist es ein Meilenstein zur weiteren Digitalisierung unserer Produkte und Dienstleistungen“, erklärt Jyri Luomakoski, President und CEO der Uponor Gruppe. Und weiter: „Die Investition und die Partnerschaft mit einem führenden Unternehmen im Bereich des Internets der Dinge beschleunigt entscheidend unser Bestreben, die Trinkwasserversorgung mit intelligenter Smart-Technologie auszustatten.“ Ryan Kim, CEO von Phyn betont, dass die Zusammenarbeit mit Uponor die breite Einführung dieser Technologie auf dem Markt beschleunigen werde. Belkin habe bereits Jahre erfolgreich geforscht, entwickelt und mache erste Feldtests.

Auch Uponor investiert stark in die Forschung und Entwicklung bei der Trinkwasserversorgung und -hygiene. Jüngst wurde erst das Hygiene-Spülsystem Smatrix Aqua PLUS vorgestellt. Dieses erweitert das Produktportfolio nicht nur um kompakte Spülstationen, sondern gestattet ergänzend auch die lückenlose Überwachung der gesamten Trinkwasserinstallation von Gebäuden. Die Basis hierfür bilden flexibel einsetzbare Temperatur-Funksensoren, die Abweichungen von den hygienisch sicheren Sollwerten sofort über ein Online-Portal melden.

Zukünftig wird es sogar möglich sein, die Qualität des Trinkwassers direkt online zu messen. Uponor hat hierzu Anfang des Jahres das finnische Unternehmen UWater Oy, vormals NWater Oy, übernommen. Dort werden Sensoren entwickelt, die im Wasser befindliche Partikel und Mikroben in Echtzeit erkennen und so die Einführung eines Frühwarnsystems ermöglichen.

Verknüpfung der Technologien schafft einzigartigen Mehrwert

In absehbarer Zukunft sollen diese Technologien mit den Sensor-und Smart-House-Technologien, die bei Phyn weiter entwickelt werden, zu einem bislang einzigartigen Mehrwert der intelligenten Trinkwasserversorgung verknüpft werden, die nicht nur den Verbrauchern nutzt. Mit der frühzeitigen Warnung vor Leckagen oder Rohrbrüchen sollen Versicherungsschäden reduziert werden und damit für die Eigentümer die Versicherungsbeiträge sinken. Mit der neuen Technologie könnten Versorgungsunternehmen eigene kostenintensive Investitionen minimieren, um die Verschwendung und den Verlust von Wasser beim Transport zu vermeiden und dadurch Ressourcen und Geld sparen. Fachplaner könnten bei der Dimensionierung von Trinkwasseranlagen auf digitale Daten von bereits installierten Anlagen zurückgreifen und SHK-Fachunternehmen ihren Kunden zusätzliche Monitoring-Dienstleistungen anbieten.

Mehr zum neu gegründeten Joint-Venture-Unternehmen Phyn gibt es bereits online unter www.phyn.com.

www.uponor.com | www.uponor.de

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