Auszubildende bei Viessmann haben an einem zweitägigen Workshop zum Thema Nachhaltigkeit teilngenommen. Dabei wurde eine Strategie für ein fiktives Unternehmen entwickelt.

Auszubildende der Viessmann Unternehmensgruppe aus dem Werk Allendorf (Eder) haben an einem Azubi-Workshop der vom Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen initiierten Allianz pro Nachhaltigkeit teilgenommen. Die Veranstaltung fand in Radevormwald bei der Gira GmbH statt, Hersteller von Elektroinstallations- und Gebäudesystemtechnik.
Erörterung geeigneter Kommunikationsmaßnahmen
Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung habe nach einem Impulsvortrag zur Bedeutung der Nachhaltigkeit und deren Auswirkung auf jeden Einzelnen die Ausarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie für ein fiktives Unternehmen gestanden.
In Gruppenarbeit hätten die Viessmann Auszubildenden die Handlungsfelder Mitarbeiter, Umwelt, Markt und Gemeinwesen erörtert. Dabei habe die konkrete Umsetzung im Unternehmen inklusive geeigneter Kommunikationsmaßnahmen stets im Vordergrund gestanden.
Im gemeinsamen Dialog mit Nachhaltigkeitsbeauftragten hätten die Auszubildenden zudem ganz praktische Erfahrungen aus dem Unternehmensalltag sammeln können.
„Nachhaltigkeit gehört zur Lebenswirklichkeit der Jugendlichen“
„Es war bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit die Inhalte von den Auszubildenden aufgenommen wurden und wie stark Nachhaltigkeit bereits zur Lebenswirklichkeit der Jugendlichen gehört“, resümiert Veranstaltungsleiterin Christine Pehl, Business Coach, Beraterin und Dozentin für werteorientierte Unternehmensführung. Der nächste Workshop ist für den Herbst 2016 bei einem anderen Industriepartner der Allianz pro Nachhaltigkeit geplant.
Die Allianz pro Nachhaltigkeit
Die Industrieunternehmen Viessmann, Caparol, Gira, Hansgrohe, Rockwool, Wienerberger und Wilo haben gemeinsam mit renommierten Institutionen aus Forschung und Wissenschaft die Allianz pro Nachhaltigkeit initiiert. Damit setze man sich für nachhaltiges Handeln rund um Bauen, Modernisieren und Wohnen ein.
Die Gemeinschaft ermögliche eine optimale Kommunikation über erneuerbare Energien und energieeffiziente Systeme und setze auf die umfangreiche Information der Öffentlichkeit als Voraussetzung zur Bewältigung der sozialen, ökologischen sowie ökonomischen Herausforderungen.