Das Übernachten im Zelt oder Wohnmobil gehört für Festivalbesucher zum Open-Air-Erlebnis. Damit die Camper diesen Sommer warm duschen konnten, haben sich Hotmobil, Vermieter mobiler Energiezentralen, und Firma eSKa, Spezialist für mobile Sanitärlösungen, zusammengetan – gleich auf zwölf verschiedenen Festivals.


Wer auf Festivals tanzt, feiert, schwitzt und anschließend übernachtet, der sehnt sich nach einer warmen Dusche. Diesen Komfort haben Hotmobil und eSKa zusammen möglich gemacht – auf zwölf Festivals innerhalb weniger Wochen. Dazu zählten das Sportfestival MediMeisterschaften, das GOND-Musikfestival, die Brass Wiesn, die Elektronik-Festivals Open Beatz, Echelon und Ikarus, das Deutschrock-Festival „Rock dein Leben“, das Tauberthal-Open-Air und das Party-San-Metal-Open-Air. Egal ob Rocker, Sportler, Techno-Fan: warmes Duschwasser gab es komfortabel vor Ort.
Mobile Duschen für 250.000 Festivalbesucher
Allein in Ferropolis, einer spektakulären Location auf dem Gelände eines ehemaligen Braunkohletagebaus bei Gräfenhainichen/Sachsen-Anhalt, waren diesen Sommer Hotmobil und eSKA gleich auf drei Festivals im Einsatz. Zum Whole-United Queer Festival, dem Rennsportevent „Iron Drift King“ und dem Macher-Festival für DIY-Fans kamen insgesamt 250.000 Besucher. Sie mussten nicht nur gelegentlich eine Toilette aufsuchen, sondern sie hatten auch das Bedürfnis nach einer warmen Dusche. Ein ordentliches Programm für Hotmobil, dem Vermieter mobiler Energiezentralen und der eSKa GmbH aus Hohenstein-Ernstthal/Sachsen, dem Spezialisten für mobile sanitäre Eventkonzepte.
Herausforderung für Logistik und Technik
Michael Büttner, Leiter der Region Mitte bei Hotmobil erzählt: „Für die Festivals haben wir eine große Menge Material bewegt und es waren einige helfende Hände erforderlich, um alles an seinen Platz zu bringen und anzuschließen. Die Zusammenarbeit mit der Inhaberfamilie Krafczik von der Firma eSKa war sehr angenehm, unkompliziert und partnerschaftlich.“
In Summe wurden für die zwölf Festivals 25 mobile Heizzentralen mit jeweils 150 kW Leistung und eine Heizzentrale mit 350 kW sowie 25 mobile Wasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von je 500 Litern geliefert, aufgebaut und angeschlossen.
Darüber hinaus kamen insgesamt 1.940 m flexible Verbindungsleitungen an den Veranstaltungsorten in verschiedenen Bundesländern zum Einsatz. Die deutschlandweiten Service-Niederlassungen von Hotmobil waren hierbei laut Anbieter von Vorteil. Bei Bedarf konnten so die Techniker schnell vor Ort beim Kunden sein.
Mobiles Warmwasser für mobile Duschcontainer
Die mobilen Wasserspeicher von Hotmobil bestehen aus Edelstahl. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo große Mengen an warmem Wasser benötigt werden. Die Speicher gewährleisten, dass an jeder Entnahmestelle die gleiche Wassermenge ankommt – in diesem Fall in den Duschcontainern von eSKa. In der mobilen Heizzentrale wird das Heizwasser auf ca. 60°C erwärmt und durch den Plattenwärmetauscher gepumpt. Alle Heizzentralen sind mit einem integrierten Tank ausgestattet, so dass die Brennstoffbevorratung ohne weiteres externes Zubehör gewährleistet war.
Komfort für Festivalbesucher
Das Trinkwasser fließt mit dem durch den Versorger bereitgestellten Druck ebenfalls durch den Plattenwärmetauscher. Dieser überträgt die Wärme des Heizwassers auf das Trinkwasser, ohne dass die beiden Flüssigkeiten miteinander in Kontakt kommen. Ist die vorgegebene Temperatur erreicht, wird das warme Wasser durch in der Heizzentrale befindliche Pumpen in den Speicherbehälter transportiert. Dieser war an den Duschcontainer angeschlossen und hielt für die Festival-Besucher jederzeit warmes Dusch-Wasser bereit, ein Komfort, der gerne angenommen wurde.
Die Firma eSKa GmbH, welche die Duschcontainer bereitstellte, ist spezialisiert auf mobile sanitäre Konzepte auf Events aller Art. Mitarbeiterin Katharina Krafczik sagt: „Mit Hotmobil verbindet uns bereits eine jahrelange Zusammenarbeit. Auch in diesem Jahr hat von der Auftragsabwicklung bis zur Arbeit der Servicetechniker zusammen mit unseren Technikern vor Ort alles reibungslos funktioniert. Die Anlagen liefen während den Festivals störungsfrei.“