Weider Wärmepumpen für Staatspreis Innovation nominiert

Weider Wärmepumpen aus Hard, Vorarlberg, ist gemeinsam mit Drexel und Weiss aus Lauterach, Vorarlberg, und Niklas Bruckner für den Staatspreis Innovation 2024, Sonderpreis Verena, nominiert. Die Nominierung fand am 6. November in Wien statt und würdigt das Projekt geoAir, eine patentierte Lösung, die eine Erdwärmepumpe mit einer zentralen Wohnraumlüftung kombiniert.

v.l.: Wirtschaftsminister Martin Kocher, Philipp Rupp – Projektingenieur bei Weider Wärmepumpen GmbH, Niklas Brucker – Geschäftsführer von Bruckner Haustechnik GmbH, Gerrit Boyer – Geschäftsführer von drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Lucas Rupp – Geschäftsführer von Weider Wärmepumpen GmbH, Franz Zöchbauer (Bereichsleiter Corporate Innovation, Verbund)
v.l.: Wirtschaftsminister Martin Kocher, Philipp Rupp – Projektingenieur bei Weider Wärmepumpen GmbH, Niklas Brucker – Geschäftsführer von Bruckner Haustechnik GmbH, Gerrit Boyer – Geschäftsführer von drexel und weiss energieeffiziente Haustechniksysteme GmbH, Lucas Rupp – Geschäftsführer von Weider Wärmepumpen GmbH, Franz Zöchbauer (Bereichsleiter Corporate Innovation, Verbund) – © Weider

Diese Entwicklung ermöglicht eine Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung bei der Nutzung von Erdwärme. Mit geoAir können Kosten und Platzbedarf reduziert werden, da die Größe der Erdwärmequelle laut Angaben des Unternehmens um bis zu 40 % verringert werden kann. Dies wird durch die intelligente Erdquellenregeneration erreicht, bei der die Fort- und Außenluft der Lüftungsanlage während der Heizperiode genutzt wird.

Fort- und Außenluft zur Soleerwärmung

Die zentrale Innovation besteht in der Nutzung der Fort- und Außenluft zur Soleerwärmung über zwei Wärmetauscher, die eine Erdreichregeneration auch während der Heizperiode ermöglichen. Ab einer Außentemperatur von 6 °C wird mehr Energie regeneriert, als dem Erdreich entnommen wird. Die Vorerwärmung der Außenluft durch die Erdwärmequelle bei sehr kalten Außentemperaturen erfolgt ohne den Einsatz einer elektrischen Vorwärmung und steigert dadurch die Effizienz der Lüftungsanlage. Im Sommer regeneriert die Außenluft das Erdreich, während ein Teil der passiven Kühlenergie über die Luft in das Haus übertragen wird. Dadurch wird an heißen Tagen verhindert, dass zu warme Luft ins Haus gelangt.

Implementierung in Neubauprojekt

In einem Neubauprojekt im Bregenzerwald in Österreich konnten durch den Einsatz von geoAir die Kosten für die Erderschließungsarbeiten von urspünglich projektierten 140.000 Euro auf 80.000 Euro gesenkt werden. Im Rahmen des genannten Neubauprojekts, das als erstes Großprojekt mit drei Baukörpern und einer Nettonutzfläche von rund 2500 m² gilt, wurde das geoAir-System erstmalig in einem Großprojekt implementiert. Dank des Einsatzes von geoAir konnte von der ursprünglich geplanten Länge von 1550 m Erdsonden auf eine Kombination aus Erdsonden (3 mal 81 m) und Ringgrabenkollektor (200 m Grabenlänge) umgestellt werden. Die gesamte Heizleistung beträgt 95 kW. Diese Punkte unterstreichen den wirtschaftlichen Nutzen der Lösung und bieten sowohl für den Wohnungsbau als auch den gewerblichen Bau eine attraktive Option.

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