Wolf holt Politik-Experten: Specht übernimmt Schlüsselposition

Übernahm zum 1. Juli 2026 die Funktion als Director Public Affairs bei Wolf: Wilko Specht.
Übernahm zum 1. Juli 2026 die Funktion als Director Public Affairs bei Wolf: Wilko Specht. – © Wolf GmbH

Mit Wilko Specht hat Wolf einen erfahrenen Politik- und Verbandsmanager an Bord geholt. Der neue Director Public Affairs soll den politischen Dialog auf Bundes- und Landesebene stärken und die Interessen des Heiztechnikherstellers in Berlin und relevanten Wirtschaftsverbänden vertreten.

Mit Wilko Specht stärkt Wolf den politischen Dialog auf Bundes- und Landesebene. Zum 1. Juli 2026 hat der Diplom-Verwaltungswissenschaftler die Position des Director Public Affairs bei Wolf übernommen. Der 47-Jährige bringt 20 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Unternehmen, Verbänden und Politik mit.

Politische Entwicklungen frühzeitig im Blick

Damit will Wolf den politischen Dialog stärken. Mit dem Ausbau seiner Public-Affairs-Aktivitäten reagiert der Heiztechnikhersteller auf die wachsende Bedeutung politischer und regulatorischer Entscheidungen für die Heizungs- und Gebäudetechnik. Besonders die Themen Wärmewende und Gebäudemodernisierung stehen dabei im Fokus.

Von Berlin aus vertritt Wilko Specht die Interessen von Wolf gegenüber Bundestag, Bundesregierung sowie in branchenrelevanten Wirtschaftsverbänden. Zu diesen zählen unter anderem der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH), der Bundesverband Wärmepumpe e. V. (BWP), die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik

Nach seinem Master of Arts in Public Policy and Management der Universität Konstanz begann Specht 2006 seine Laufbahn als Referent beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Zwischen 2012 und 2015 leitete er die Unternehmens- und Regierungsbeziehungen der RA Rohstoffallianz GmbH. Zuletzt war er Geschäftsführer der BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“ – von 2016 bis zu seinem Wechsel zu Wolf. Das Netzwerk unter dem Dach des BDI setzt sich auf nationaler und europäischer Ebene dafür ein, Energieeffizienz und Klimaschutz im Gebäudesektor voranzubringen und Wege zu einem klimaneutralen Gebäudebestand aufzuzeigen.

Ein verlässliches Radar für Orientierung

Politische und regulatorische Entscheidungen prägen die Entwicklung der Heizungs- und Gebäudetechnik zunehmend. Für Unternehmen wird es daher wichtiger, politische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und eigene Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten. Wilko Specht sieht darin einen wesentlichen Grund für seinen Wechsel zu Wolf. „Unternehmen benötigen ein verlässliches Radar und müssen ihren Anliegen wirkungsvoll Stimme und Gehör verschaffen“, erklärt er. Gleichzeitig fordert Specht von der Politik ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung der Heizungsindustrie in Deutschland. „Als wesentlicher Arbeitgeber sowie als Treiber von Wachstum, Klimaschutz und Innovation.“

Die gewonnene Planungssicherheit durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und die neue Heizungsförderung wird aus seiner Sicht notwendige Investitionen anstoßen. „Die Wachstumschancen sind groß, aber es braucht verlässliche politische Leitplanken, um diese jetzt zu nutzen“, betont Specht. „Ich freue mich, in meiner Rolle daran mitzuwirken.“

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