Zortea erhält Europa-Patent für Schichtungstechnik

Zortea aus Hohenems/Vorarlberg hat ein neues Europa-Patent für seine optimierte Schichtungstechnik erhalten. Die Technologie erzielt einen bedeutenden Fortschritt speziell in der Kältepufferung. Zudem ermöglicht sie Verbesserungen in den Bereichen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Beispiel einer installierten Zortström-Kälteanlage. Bis heute hat Zortea bereits mehr als 8.000 Sammel-, Speicher- und Verteilsysteme für die Wärme- und Kälteversorgung in Gebäuden geplant und gefertigt.
Beispiel einer installierten Zortström-Kälteanlage. Bis heute hat Zortea bereits mehr als 8.000 Sammel-, Speicher- und Verteilsysteme für die Wärme- und Kälteversorgung in Gebäuden geplant und gefertigt. – © Zortea

Der Schlüssel zu einer effizienzoptimierten, primär regenerativ basierten Wärme- und Kälteversorgung in Gebäuden hängt neben der Integration leistungsfähiger Erzeugertechnologien von der Qualität systemimmanenter Speicher- und Verteilprozesse ab. In Schichtspeichern ist die Präzision der Temperaturschichtung und deren Erhalt bei der Be- und Entladung ein entscheidendes Effizienzkriterium.

„Die Stabilität der Temperaturschichten ist an physikalische Gesetzmäßigkeiten wie der temperaturabhängigen Dichte des Wassers und des Strömungsverhaltens gebunden. Diese Parameter müssen in der Konstruktionsweise eines Speichers und bei der Prozesssteuerung berücksichtig werden“, erläutert Christian Zortea. Der Geschäftsführer und Technischer Leiter der Zortea Gebäudetechnik GmbH ergänzt: „Nur ein optimales Temperaturschichtverhalten ermöglicht eine effiziente Einbindung und Verteilung von Niedertemperaturen, reduziert Speicherverluste und erhöht die Speicherleistung.“

Technologische Weiterentwicklung für veränderte Anforderungen

Seit rund 35 Jahren entwickelt Zortea Hydraulik-Lösungen für alle Branchen und Objektarten. Im Mittelpunkt steht die Zortström-Technologie. Diese deckt das Leistungsspektrum eines energetischen Komplettsystems ab. Dabei übernimmt sie die Funktionen eines Pufferspeichers, einer hydraulischen Weiche und eines Regelungsinstruments. Ein zentrales Verfahren des Zortström-Betriebs ist die vollständige hydraulischen Entkopplung aller Heiz- und Kühlkreise. Diese wird ergänzt um die präzise, vielschichtige und dauerhaft beständige Temperaturtrennung.

Technologie mit Qualitätssiegel: Die Hochleistungssysteme aus Hohenems/AT erzielen COP- und EER-Maximalwerte bei der Bereitstellung von Wärme und Kälte und dienen damit als hydraulisches Schlüsselinstrument für die Effizienzausschöpfung.
Technologie mit Qualitätssiegel: Die Hochleistungssysteme aus Hohenems/AT erzielen COP- und EER-Maximalwerte bei der Bereitstellung von Wärme und Kälte und dienen damit als hydraulisches Schlüsselinstrument für die Effizienzausschöpfung. – © Zortea

„Die Zortström-Technologie hat sich ständig weiterentwickelt, da moderne Multivalenz-Lösungen und die zunehmende Komplexität im Energiemanagement von Gebäuden eine kontinuierliche Anpassung unseres Engineerings an den regenerativen Versorgungsausbau erfordern“, erklärt Christian Zortea. „Eine immer wichtigere Rolle spielt die Kältebereitstellung. Die Verbesserung der Schichtungsqualität bei der Pufferung von Kälte ist daher ein wichtiger Forschungsgegenstand – mit neuen, technisch anspruchsvollen Herausforderungen.“

Effizienz-Fokus in der Kälteversorgung

Physikalisch begründet weisen warmes und kaltes Wasser ein unterschiedliches Schichtungsverhalten auf.

So ist etwa die Schichtungsdynamik von Wasser mit einer Temperatur von 6 °C erheblich träger (Faktor 14,5), als das von 70 °C warmem Wasser. Grund ist der kleinere Dichteunterschied zwischen 5 und 6 °C im Vergleich zum großen Dichteunterschied zwischen 69 und 70 °C.

Zortea erhält Europa-Patent für Schichtungsverfahren

Um auch unter diesen Bedingungen eine hocheffiziente und saubere Schichtung bei der Pufferung zu erzielen, entwickelte Zortea ein neues, adaptiertes Schichtungsverfahren für die Vorhaltung von niedrigen Temperaturniveaus. Die Effektivität der optimierten Speichertechnik wurde mit einem neuen europäischen Patent bestätigt. Damit verfügt Zortea derzeit über insgesamt 18 rechtskräftig erteilte Patente.

„Um den hohen technischen Standard unserer Produkte sicherzustellen, unterziehen wir diese nicht nur einem lückenlosen internen Qualitätsmanagement. Auch die regelmäßige Teilnahme an externen Tests und Zertifizierungen ist wichtiger Bestandteil unserer Qualitätssicherung. Wir freuen uns daher sehr, dass sich die Wertigkeit, die Transparenz und das Herzblut unserer Arbeit einmal mehr beweisen konnte und unsere Kunden von einer europaweit geschützten Effizienztechnologie profitieren können“, so Christian Zortea.

www.zortea.at