
Am 23. April 2026 lädt swisspor zum ersten Systemwerk in Essen ein. Fachreferenten vermitteln praxisnahe Einblicke in nachhaltige Systeme für Gebäudehülle und Haustechnik, diskutieren Klimaanpassung und Gesundheitsschutz und geben Impulse zu KI-gestütztem Bauen.
Im Mittelpunkt stehen technische Lösungen und Systemansätze für zukunftsweisendes Bauen. Die zentralen swisspor-Themen decken die Gebäudehülle und Haustechnik ab – darunter Flachdachkonstruktionen, Flächentemperierungen, Kunststoff-Dämmstoffe und Duschboards. Ziel ist es, planenden und durchführenden Teilnehmern praxisnahe Einblicke in leistungsstarke, nachhaltige und normgerechte Systeme zu geben.
Ein blühender Garten
Weitere Impulse ergänzen das Fachprogramm. Bianca Weber-Lewerenz, Initiatorin der Exzellenzinitiative für nachhaltige, menschgeführte KI im Bauwesen, ordnet die gebaute Umwelt in einen gesellschaftlichen Kontext ein. DSie sagt:„Unsere bebaute Wohn- und Arbeitswelt ist ein Jardin fleuri, ein blühender Garten! Dieser darf dank unserer Fach-Diversität mit Sinn, scharfem Verstand und innovativen Technologien sozial nachhaltig gestaltet werden!“
Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz
Den Zusammenhang zwischen Bauwesen, Klimaanpassung und Gesundheit beleuchtet Dr. Andrea Nakoinz, Fachärztin für Anästhesie und Beraterin für gesundheitsbezogene Anpassung an den Klimawandel: „Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz. Um in der fortschreitenden Klimakrise alle Menschen effektiv zu schützen, müssen wir sektorübergreifend denken und handeln. Das gilt für das Gesundheitssystem genauso wie für den Bausektor.“ Als weiterer Referent ergänzt Extremsportler und Keynote-Speaker Joey Kelly das Programm.
Das swisspor Systemwerk 2026 versteht sich als fachlich fundiertes Forum für Technik, Praxis und Perspektiven im nachhaltigen Bauen – unter Berücksichtigung von künstlicher Intelligenz.