
Mit neuen Partnern, aktuellen politischen Impulsen und dem UK als Gastland startet der Geothermiekongress vom 18. bis 20. November in Frankfurt am Main in eine spannende Runde. Wärmewende, Versorgungssicherheit und innovative Technologien – Interessierte können sich ab sofort anmelden.
Mit 1.200 Teilnehmenden konnte der DGK im vergangenen Jahr einen Besucherrekord aufstellen. Daran will der Bundesverband Geothermie (BVG) anknüpfen – und hat mit der LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) sowie dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) starke regionale Kooperationspartner gewonnen.
Partnerland UK
Zudem ist das Vereinigte Königreich das Partnerland dieser Ausgabe des Kongresses. Dort setzt man mit dem neu gegründeten National Geothermal Centre ein starkes Zeichen für die Nutzung des bislang weitgehend unerschlossenen geothermischen Potenzials.
Zum Auftakt am 18. November bietet der Workshoptag eine Bandbreite von Themen. Von KI in der Geothermie über Chancen für Erdwärme in Frankfurt am Main bis hin zu Themen wie politische Rahmenbedingungen für die Geothermie auf EU-Ebene. Exkursionen und Abendveranstaltungen runden das Programm ab.
Geothermie: Erdwärme im Fokus
Der DGK findet zu einem politisch bedeutsamen Zeitpunkt statt. Mit dem Bekenntnis zur zeitnahen Umsetzung eines Geothermie-Erschließungsgesetzes im Koalitionsvertrag hat die amtierende Regierung Erdwärme auf ihrer Agenda weit nach oben gehoben. Damit bestärkt Deutschland den Handlungsbedarf in Sachen Dekarbonisierung der Wärmenetze. Diese bietet auch die Chance, das Land langfristig unabhängiger von Importen fossiler Energieträger aufzustellen.
„Geothermie punktet mit hoher Effizienz und Systemnutzen. Durch ihren niedrigen Strombedarf kann Erdwärme wie kaum eine andere Energiequelle die Stromnetze entlasten. Zudem muss Deutschland weniger Mittel für den Import von Energieträgern sowie deren Absicherung stecken, wenn es für seine Wärmeversorgung verstärkt auf Geothermie setzt. Erdwärme ist verlässlich und immer verfügbar“, sagt BVG-Geschäftsführer Gregor Dilger.
Auch auf EU-Ebene hat man sich zu einer Geothermie-Strategie verpflichtet. In diesem Spannungsfeld ist der Kongress besonders relevant. Er bietet die einmalige Chance, das Zukunftsthema Geothermie in all seinen Facetten kennenzulernen und das eigene Wissen zu vertiefen.