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20 Jahre Marktanreizprogramm „Wärme aus Erneuerbaren Energien“

Am 1. September 1999 trat die Richtlinie in Kraft, die Maßnahmen fördert, die zur Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien beitragen. Die Bilanz der letzten 20 Jahre: positiv.

Mit dem Marktanreizprogramm hat die Bundesregierung mehr als 1,8 Mio. Anlagen zur Wärme- und Kältebereitstellung aus erneuerbaren Energien gefördert. Die Bandbreite reicht von kleineren Heizungsanlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern bis hin zu großen gewerblich oder kommunal genutzten Anlagen.

Insgesamt zahlte die Bundesregierung Zuschüsse von mehr als 3,8 Mrd. Euro und löste damit Investitionen von über 23,7 Mrd. Euro aus. Jährlich stehen Fördermittel in Höhe von über 320 Mio. Euro zur Verfügung. Allein die im Jahr 2018 geförderten Anlagen sparen bei einer Nutzungsdauer von 20 Jahren über 6 Mio. Tonnen CO2 ein.

Das Marktanreizprogramm besteht aus zwei Programmteilen. Kleinere Solarthermie- und Biomasseanlagen sowie Wärmepumpen erhalten Zuschüsse über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Investitionen in größere Anlagen werden über die KfW-Programmlinie „Erneuerbare Energien – Premium“ mit Tilgungszuschüssen gefördert. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Freiberufler, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände sowie Unternehmen und Contractoren (Energiedienstleister).

Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), sagt: „Mit dem Marktanreizprogramm fördern wir gleichzeitig Innovationen und Klimaschutz. Das 2020-Ziel für den Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch haben wir nach aktueller Datenlage bereits im Jahr 2018 erreicht. Jetzt sind weitere Anstrengungen notwendig, um mit Blick auf die ehrgeizigen Langfristziele auf Kurs zu bleiben. Deshalb werden wir die aktuelle Förderung modernisieren und vereinfachen.“

Um die erfolgreiche Förderung für erneuerbare Energien im Gebäudebereich weiter auszubauen, entwickelt das BMWi derzeit das Marktanreizprogramm weiter. Es soll mit den Förderprogrammen CO2-Gebäudesanierungsprogramm, Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) und Teilen des Heizungsoptimierungsprogramms (HZO) zu einem einzigen und umfassenden Förderangebot zusammengeführt werden. Die entstehende „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) soll die Energiewende im Gebäudebereich weiter vorantreiben.

www.bmwi.de

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