Vision vom Badezimmer der Zukunft

Die Hansgrohe Group hat gemeinsam mit dem Stuttgarter Design- und Innovationsstudio Phoenix ein Badezimmer-Konzept entwickelt, dass Mensch und Natur im Bad in Einklang bringen will: Hansgrohe’s Green Vision beyond Water: Rethinking Bathroom Culture.

Für Hansgrohe bedeutet das neue Badezimmer zu denken, diesen Ort in Einklang mit Mensch und Natur zu bringen. – © Hansgrohe SE

Wie werden wir in Zukunft das Badezimmer nutzen? Welchen Stellenwert hat das persönliche Bedürfnis nach Hygiene? Wie wichtig ist den Menschen in Zukunft zuhause ein Rückzugsort, der sie vor Reizüberflutung schützt und mentale Ruhe verschafft? Wie lassen sich diese Bedürfnisse möglichst effizient vereinen? Und: Wie lässt sich das realisieren, ohne dass persönliche Bedürfnisse zulasten von Ressourcen wie Wasser und Energie gehen? Diese Fragen galt es bei der Konzeption des neuen Badezimmers zu beantworten.

Das Konzept soll über den Nachhaltigkeitsdreiklang „Reduce, Reuse und Recycle“ hinaus gehen. Im Mittelpunkt stünde eher „Rethink“ – das Neu-Denken und Infragestellen unserer täglichen Routinen und Rituale im Badezimmer, wie wir sie heute kennen. Denn Hansgrohe glaubt: Nur durch nachhaltige Verhaltensänderungen können wir unseren Fußabdruck langfristig reduzieren.

Das Badezimmer neu denken

Um das Badezimmer neu zu denken, braucht es demnach zunächst ein Verständnis für die heutige Bedeutung des Badezimmers und die Gewohnheiten, die in neuer Form die zukünftigen Treiber für ein nachhaltiges Badezimmer sein werden. Um nachhaltige Badezimmerrituale aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, hat Hansgrohe eine qualitative Analyse durchgeführt.

Der Austausch mit verschiedenen Experten und Pionieren aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Gesundheit und Architektur kombiniert mit persönlichen Interviews bildeten die Grundlage für die Konzeption der Hansgrohe Green Vision. Aus den Ergebnissen konnten vier Erkenntnisbereiche abgeleitet werden:

Beyond Water – Jenseits des Wassers

Heute werden laut Angaben des Herstellers im Badezimmer mentale Bedürfnisse häufig durch ressourcenintensive Rituale befriedigt. Das Badezimmer diene als Rückzugsort, als ein emotionaler Kokon. Mit dem Green-Vision-Konzept wollen Hansgrohe einen neuen Ort schaffen, der die mentale Hygiene in den Fokus rückt und so eine ressourcenschonende Regeneration ermöglicht.

Conscious Hygiene – Bewusste Hygienerituale

Reinigungsrituale sind fest im Alltag verankert, haben aber oft einen sehr hohen Wasserverbrauch. Eine neuartige wasserschonende Hygiene soll nicht nur der Umwelt helfen, sondern auch der Hautgesundheit. Dafür will Hansgrohe neue, einfache Routinen schaffen.

Warm Nest – Das „warme“ Nest

Der Hersteller weiß: Das körperliche und emotionale Bedürfnis nach Wärme ist in keinem anderen Raum größer als im Badezimmer. Gleichzeitig wären heutige Badezimmer durch die Farb- und Materialwahl aber häufig sehr kalt – was durch intensives Heizen oder hohen Warmwasserverbrauch kompensiert werden müsse.

Green Vision soll also einen Wohlfühlort schaffen, der sowohl physische Wärme als auch Geborgenheit empfinden lässt, bei minimalem Energieverbrauch.

Empowering Knowledge – Befähigendes Wissen

Nach Ansicht des Herstellers haben selbst Menschen, die ihr Leben im Sinne der Umwelt führen, häufig kein Bewusstsein für ihren konkreten Ressourcenverbrauch. Um eine nachhaltige Verhaltensänderung zu ermöglichen, müsse also ein Bewusstsein über den eigenen Wasserverbrauch und ein Zugang zu alternativen Ritualen geschaffen werden.

Steffen Erath, Head of Innovation & Sustainability der Hansgrohe SE, meint: „Mit Hansgrohes Green Vision beenden wir das Zeitalter des ich-zentrierten Warmwasserkonsums im Badezimmer zur reinen Befriedigung von Reinigungs- und Wellnessbedürfnissen. Ein Badezimmer, das 90 % weniger Wasser und Energie verbraucht als heutige Bäder und damit 90 % CO2 einspart, ist unsere konsequente Antwort auf bevorstehende Wasser- und Energiekrisen.“

„Die Erderwärmung und unser Umgang mit Ressourcen muss überdacht werden. Die Sanitärindustrie wird neue Lösungen entwickeln müssen, die nicht nur nachhaltiger produziert sind, sondern vor allem zu einem effizienteren Umgang mit Ressourcen im Bad befähigen. Mit unserer Green Vision begleiten wir Hansgrohe dabei die Herausforderungen, die dieses Umdenken mit sich bringt, greifbar zu machen und gezielt anzugehen.“, ergänzt Matthias Oesterle, Design Director, Phoenix.

Und Hans Jürgen Kalmbach, Vorsitzender des Vorstands der Hansgrohe SE, gibt zu Protokoll: „Unser ausgezeichnetes InnoLab arbeitet wie ein Start-up. Es entwickelt in einem klar definierten Innovationsprozess nachhaltige Konzepte, die nicht nur auf den Nutzer, sondern auch auf den Planeten abzielen. Unsere innovativen Technologien unterstützen die Menschen dabei, umweltbelastende Verhaltensweisen zu ändern und das Badezimmer gleichzeitig als Ort der Entspannung zu erleben.“

Premiere auf der ISH 2023

Seine Premiere feiert Hansgrohe’s Green Vision beyond Water: Rethinking Bathroom Culture vor internationalem Publikum auf der ISH 2023. Die Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Luft findet vom 13. bis 17. März 2023 in Frankfurt/Main statt. Im Anschluss wird Hansgrohe‘s Green Vision auf Tour gehen und zum öffentlichen Diskurs über „Rethinking Bathroom Culture“ einladen.

www.hansgrohe-group.com