VfW: Vorstand wiedergewählt – Fokus auf EPBD

Tobias Geibel (Zimmermann/ Stiebel Eltron), Christian Bolsmann (getAir, Vorstandsvorsitzender VfW), Jürgen Leppig (GIH), Oliver Schmitz (getAir), Peter Schwarz (Daikin) und das Thema EPBD.
Tobias Geibel (Zimmermann/ Stiebel Eltron), Christian Bolsmann (getAir, Vorstandsvorsitzender VfW), Jürgen Leppig (GIH), Oliver Schmitz (getAir), Peter Schwarz (Daikin) (v. l.). – © VfW – Bundesverband für Wohnungslüftung e. V., Berlin

Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Bundesverbands für Wohnungslüftung e. V. (VfW) war die Vorstandswahl: Das amtierende Vorstandsteam wurde einstimmig wiedergewählt. Der Verband kündigte außerdem an, sich verstärkt dem Thema Raumklimaqualität bei der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) zu widmen.

VfW-Vorstand sowie Geschäftsführer Ralf Lottes berichteten von den Aktivitäten des Verbandes seit der letzten Mitgliederversammlung im September 2023, darunter ein Termin mit Bundesbauministerin Klara Geywitz im Mai und erfuhren von den Mitgliedern viel Unterstützung für die geleistete Arbeit als Stimme der Wohnraumlüftungsbranche gegenüber der Politik in Berlin.

Beim für Mitarbeitende der Universität Kassel offenen, politischen Teil der Versammlung gewährte Vorstandsmitglied Jürgen Leppig (Energieberater, GIH) einen Einblick in die Behandlung der Wohnungslüftung in der Berufspraxis von Energieberatern.

EPBD als Fortschritt

Dr. Robert Heinze, ehrenamtlicher Technischer Geschäftsführer des VfW, ging in seiner Präsentation u. a. auf die gerade in Kraft getretene neue EPBD ein und unterstrich die Bedeutung, die diese dem Thema Innenraumluftqualität bzw. Raumklimaqualität beimisst.

Vorstandsvorsitzende Christian Bolsmann: „Die neue EPBD sehen wir als Fortschritt für die Wohnungslüftung, da neben der Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden auch die Raumklimaqualität betrachtet wird. Diese wird erstmals mitgedacht und eine hygienische, gesunde Lüftung gehört zwangsläufig dazu.“

VfW-Geschäftsführer Ralf Lottes bekräftigte: „Der VfW wird sich künftig verstärkt darum kümmern, den Verantwortlichen in der Berliner Politik den Aspekt der Raumklimaqualität nahe zu bringen und welche wichtige Rolle die Wohnungslüftung bei ihrer Realisierung spielt.“

VfW – Sprachrohr der Wohnraumlüftungsbranche

Der VfW ist das Sprachrohr der deutschen Wohnraumlüftungsbranche. Er repräsentiert Hersteller der zentralen wie dezentralen Wohnraumlüftung, wissenschaftliche Einrichtungen, Prüfinstitute, Energieberater sowie Architektur- und Ingenieurbüros, Handwerks- und Handelsbetriebe. Neben Feuchteschutz und Gesundheit beschäftigt er sich besonders mit dem Thema Energieeinsparung, u. a. durch Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Der fünfköpfige VfW-Vorstand setzt sich weiterhin wie folgt zusammen:

www.wohnungslueftung-ev.de