Kräftiges Umsatzplus bei E-Heizungshersteller Lucht LHZ

Elektrodirektheizungen sind im Trend. Flächenspeicher, Infrarotpanel, Konvektor – der Hersteller Lucht LHZ aus Sachsen hat das erste Halbjahr 2026 mit einem Plus von knapp 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum abgeschlossen und investiert in seine automatische Fertigung. Made in Germany mit Komponenten nur aus Europa.

Geschäfstführer Uwe Lucht an Packstation für Elektro-Konvektoren
Lucht LHZ Gruppe: „Das erste Halbjahr 2026 war das stärkste der Unternehmensgeschichte“, sagt Geschäftsführer Uwe Lucht. – © Lucht LHZ
Stanzroboter für Bleche für die Produktion von E-Heizkörpern
Automatisierung der Produktion auf nächstem Level bei Lucht LHZ: Das neuen Euromac XT-Stanzzentrum sorgt für mehr Geschwindigkeit in der Metallbearbeitung, höhere Präzision auch bei komplexen Bauteilen und zusätzliche Flexibilität für mehr als 75 OEM-Partner weltweit. – © Lucht LHZ

Mit der Umsatzsteigerung setzt die Lucht LHZ Gruppe die positive Geschäftsentwicklung aus den vergangenen Jahren weiter fort. „Das erste Halbjahr 2026 war das stärkste der Unternehmensgeschichte“, sagt Geschäftsführer Uwe Lucht.

Für das zweite Halbjahr verzeichnet das Unternehmen bereits Auftragseingänge im Millionen-Euro-Bereich. Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung ist auch das Team weitergewachsen. Während Lucht LHZ zur Jahresmitte 2025 insgesamt 68 Mitarbeitende in Burgstädt und Hartmannsdorf bei Chemnitz beschäftigte, sind es jetzt bereits 80 Personen.

Investitionen in automatisierte Fertigung

Zusätzlich professionalisiert das Unternehmen seine Produktion. Der E-Heizungshersteller hat in diesem Geschäftsjahr bereits 750.000 Euro in zusätzliche Maschinen und automatisierte Prozesse investiert. Uwe Lucht: „Wir setzen auf durchgängige Prozesse und dadurch maximale Effizienz und Geschwindigkeit. Vom Stanzen bis zur Sortierung läuft alles Hand in Hand – genau so, wie eine moderne Produktion für E-Wärme heute funktionieren muss. Durch den Ausbau unserer Fertigung sorgen wir für zusätzliche Kapazitäten, kürzere Lieferzeiten und nachhaltiges Wachstum.“

Der Ausbau der Produktion ist Teil einer längerfristigen Entwicklung hin zu einer automatisierten Fertigung. Bereits vor einigen Jahren hat das Unternehmen eine erste Stanze mit automatischem Be- und Entlader in Betrieb genommen. Vor drei Jahren folgte dann ein vollautomatisches Biegezentrum mit Roboter. Jetzt ist noch ein Euromac-XT-Stanzzentrum und eine XXL-Roboter-Sortierzelle „Herkules“ dazu gekommen.

Zusätzliche Handelsvertretung in Ostdeutschland

Für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat seit 1. Juli 2026 die IV Krause GmbH die Betreuung von Handwerkern und Großhandelspartnern für die Lucht-LHZ-Fachhandelsmarke Technotherm übernommen. Die Industrievertretung ist bereits seit 1991 im Bereich Elektro und Sanitär im Markt aktiv. Das Unternehmen ergänzt künftig die Handelsvertretung Quaas, die für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zuständig ist. Perspektivisch plant der E-Heizungshersteller eine flächendeckende Vertriebsabdeckung in ganz Deutschland.

Komponenten zu 100 % aus Europa

Das Familienunternehmen Lucht LHZ produziert und entwickelt seit 40 Jahren Elektroheizungen. Das Produktportfolio umfasst sämtliche elektrische Heizungsformen – von Infrarotheizungen über Flächenspeicherheizungen bis hin zu Konvektoren. Das sächsische Unternehmen fertigt in Sachsen sämtliche Heizgeräte aus Komponenten, die zu 100 Prozent in Europa hergestellt werden. Die Lucht-LHZ-Gruppe produziert Elektroheizungen zudem als OEM-Partner für Unternehmen in mehr als 40 Ländern weltweit.

www.lucht-lhz.de