BWP appelliert: Besonnene Gebäudepolitik trotz Wahlkampf

Einen Tag nach dem Ende der Ampel-Koalition hat der BWP Regierung und Opposition gleichermaßen dazu aufgerufen, auch im aufziehenden Wahlkampf besonnen mit der Gebäudepolitik umzugehen.  Im Bild: Martin Sabel, Geschäftsführer des BWP.
Einen Tag nach dem Ende der Ampel-Koalition hat der BWP Regierung und Opposition gleichermaßen dazu aufgerufen, auch im aufziehenden Wahlkampf besonnen mit der Gebäudepolitik umzugehen. Im Bild: Martin Sabel, Geschäftsführer des BWP. – © BWP e. V./K. Breustedt

Nach dem Bruch der Ampel-Koalition richtet der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. einen Appell an Regierung und Opposition: Sie sollen auch im anstehenden Wahlkampf besonnen mit der Gebäudepolitik umgehen. Das GEG schaffe die Basis für die dringend benötigte Transformation des Heizungsmarktes, so Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des BWP.

„In der anhaltenden Debatte um die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes mag es unterschiedliche Bewertungen geben. Das ändert aber nichts daran, dass die Breite der im Gesetz hinterlegten Regeln zusammen mit der Heizungsförderung (BEG) die zentrale Grundlage für Investitionen im Gebäudebereich bildet“, hebt Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des BWP hervor.

Investitionen unterstützen Mittelstand

Dass Investitionen in neue Heizungen weiterhin unterstützt werden, sei nicht nur im Kontext der angepeilten Klimaziele wichtig, so der Verband weiter: „Die beteiligten Wirtschaftsakteure, insbesondere Heizungsindustrie und Fachhandwerk, stehen für lokale Wertschöpfung und sind vielerorts wichtige mittelständische Arbeitgeber.“ 

BEG: BWP fordert schnelle Klarstellung

Hinsichtlich der Förderung neuer Wärmepumpen verweist der BWP darauf, dass es für Förderanträge, die bis Jahresende gestellt werden, einen regulären vom Bundestag beschlossenen Haushalt gibt. Anders als im vergangenen Jahr gäbe es zum laufenden Haushalt keine verfassungsrechtlichen Bedenken, sodass für die verbleibenden Wochen bis Jahresende auch nicht mit einer Haushaltssperre durch den neuen Finanzminister Jörg Kukies (SPD) zu rechnen sei. Von der Bundesregierung erwartet der Verband, dass sie durch entsprechende Klarstellungen schnell für Planungssicherheit bei Gebäudeeigentümern sorgt, die jetzt in eine Wärmepumpe investieren wollen. 

www.waermepumpe.de