Energiesystemanbieter Viessmann verkündet für seine ViCare-App einen bedeutenden Meilenstein: Sie zählt jetzt 1. Mio. registrierte Nutzer. Mit der App können sie ihr Heizungs- und Klimasystem aus der Ferne über Smartphone oder Tablet verwalten. Der Anbieter blickt auf die Geschichte von ViCare.

Laut Viessmann ist ViCare mehr als nur eine App – sie sei ein aktiver Partner für einen nachhaltigeren Energieverbrauch. Fast 80 % der Viessmann-Kunden würden sich regelmäßig mit der App beschäftigen, was sie zu einem zentralen Werkzeug für die Optimierung des Energieverbrauchs in Wohngebäuden mache. Jedes Haus, das mit ViCare verwaltet wird, so der Anbieter, trägt zu einer Reduzierung der heizungsbedingten CO₂-Emissionen und zur Verbesserung der Energieeffizienz bei.
ViCare-App heute: starke Plattform
Gegenüber der früheren Basisversion sei ViCare heute kaum noch wiederzuerkennen. Die durchschnittliche Bewertung von 4,6 Sternen in den App-Stores ist laut Viessmann das Ergebnis jahrelanger intensiver Arbeit, kontinuierlicher Verbesserungen und zahlreicher Iterationen.
Die Plattform integriert inzwischen nahtlos zehn verschiedene Technologien – von Wärmepumpen und Gas-Brennwertgeräten bis hin zu Solaranlagen und Batteriespeichern. Sie hat sich von einer Nischen-App zur umfassenden Steuerzentrale für das moderne Zuhause entwickelt. der heute mehr als 1 Mio. Haushalte weltweit vertrauen. Dieser Erfolg sei das Ergebnis der standortübergreifenden Zusammenarbeit von Viessmann-Teams in Allendorf, Berlin und Wrocław (Polen).
Der Weg zur Millionen-App
In den frühen 2010er Jahren war das Konzept der intelligenten, vernetzten Heizung noch weitgehend Zukunftsmusik. Die Entwicklung von ViCare begann mit Vitotrol, einer einfachen App für das Fernheizungsmanagement, die eine externe Cloud nutzte.
Im Jahr 2015 kam es mit der Gründung der eigenen „Backend/Frontend-Teams“ zu einer entscheidenden Wende. Sie haben das bestehendes System mit Tausenden von Nutzern modernisiert. Zugleich standen vielerlei Tests mit Endnutzern auf der Tagesordnung, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
Im Januar 2018 begann die Entwicklung der vierten und aktuellsten Cloud-Generation mit der Einführung der neuen Viessmann API. Das Datenmodell wurde von den ViCare-Entwicklern und dem Team für Gerätekommunikation gemeinsam entworfen. Es führte zu einer flexibleren und funktionsbasierten Struktur. Dieser Ansatz hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen und bildet heute noch die Grundlage von ViCare.