
Wie lassen sich Photovoltaik, Batteriespeicher und elektrische Wärmeerzeugung sinnvoll kombinieren? Auf der Intersolar 2026 in München widmet sich erstmals eine eigene Vortrags-Session dem Thema Infrarotheizungen und Power-to-Heat. Experten präsentieren Praxisbeispiele zu Infrarotheizungen, E-Heizstäben und der Kopplung von Solarstrom und Wärme.
Erstmals rückt die Fachmesse Intersolar in München die Kombination aus Infrarotheiztechnik, Photovoltaik und solarelektrischer Warmwasserbereitung mit einer eigenen Vortragssession in den Fokus. Das Vortragsprogramm wurde von dem Branchenverband IG Infrarot Deutschland e. V. gestaltet. Die Session „Power-to-Heat – die Kopplung von Strom und Wärme“ findet am 23. Juni 2026 im Rahmen des Intersolar-Forums statt.
Am Messe-Dienstag von 13.30 bis 15.00 Uhr stellen fünf Referenten technische Konzepte und Praxisbeispiele vor.
Logisch: Infrarotheizung auf Intersolar
„Infrarotheizungen passen perfekt zur Messeplattform The Smarter E, deren Ziel es ist, Lösungen für eine 100-prozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität zu präsentieren“, sagt Uwe Lucht, Vorstand der IG Infrarot Deutschland und Geschäftsführer des deutschen Herstellers Lucht LHZ. Er erläutert in dem Eröffnungsvortrag die zunehmende Bedeutung solarelektrischer Wärme und von Infrarotheizungen in vollelektrisch versorgten Wohn- und Gewerbegebäuden.
Infrarotheizung – ein spannendes Geschäft für Solateure
Aber auch zu Teilmesse Intersolar mit ihrem Fokus auf Photovoltaik passt die Infrarotheiztechnik. Die vergleichsweise günstigen und einfach zu installierenden Infrarotheizgeräte sind eine immer häufiger genutzte Möglichkeit für Solarinstallateure, ihr Portfolio in Richtung Wärme zu erweitern und ihren Kunden eine Komplettlösung für Wärme, Strom und Mobilität anzubieten. Die Eigentümer und Bewohner von Gebäuden hingegen können mit den Infrarotheizungen mehr Solarstrom vom eigenen Dach selbst verbrauchen – was auch politisch gewollt ist.
Interessante Anwendungsbeispiele
Bernd Morschhäuser, Geschäftsführer der Vitramo GmbH, präsentiert das Mehrfamilienhaus K76 in Darmstadt, das von einer Genossenschaft errichtet wurde. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen das Energiekonzept mit Photovoltaik und Infrarotheizungen. Sandro Lorch, Vertriebsleiter der Etherma Deutschland GmbH, stellt einen Gewerbebau mit PV, Batteriespeicher, Infrarotheizstrahlern und elektrischer Betonkernaktivierung vor.
Das Thema Solarelektrische Warmwasserbereitung decken Markus Gundendorfer, Vertriebsleiter DACH der my-PV GmbH, und Andreas Pirner, Vertriebsleiter der Askoma AG, ab.
Zum Programm im Detail geht es unter diesem Link.
Intersolar Forum | Halle A3 | Stand 150