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Kampagne „Die Hauswende“ gestartet

„Wer sein Haus liebt … schiebt eine energetische Sanierung nicht auf“ – so lautet das Motto der neuen bundesweiten Sanierungskampagne „Die Hauswende“. Ziel ist es, Bauherren zur energetischen Modernisierung ihrer Immobilie zu ermuntern.

Der energetische Sanierungsbedarf in der Gebäudelandschaft ist ohne Zweifel vorhanden, kompetente Fachbetriebe stehen bundesweit bereit – fehlt häufig nur noch der modernisierungswillige Bauherr. Seiner Motivation zur Sanierung der eigenen Immobilie auf die Sprünge zu helfen, ist das Anliegen der neuen Kampagne „Die Hauswende“. Die kürzlich gestartete Aktion will Ein- und Zweifamilienhausbesitzern umfassende Informationen zum Thema „Energiesparende Modernisierung“ verlässlich aus einer Hand liefern. Der Blickwinkel ist dabei gewerkeübergreifend: An der Informationsoffensive sind alle sanierungsrelevanten Branchen beteiligt, darunter das SHK-Handwerk.

Der ZVSHK war sogar noch einen Schritt vorher dabei. „Wir haben diese Kampagne gezielt mit angestoßen“, stellt Manfred Stather, Präsident des ZVSHK, fest. „Es ist uns wichtig, die Endkunden verstärkt für die dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zu sensibilisieren.“ Die Aktivitäten aller Initiatoren sind in der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (Geea) zusammengefasst. Die gemeinsam entwickelte Kampagne läuft jetzt unter Federführung der Deutschen Energieagentur (Dena).

Die Ansprache der Endkunden ist breit gefächert: An rund 100 Informationsveranstaltungen in vielen Regionen Deutschlands sollen sich beispielsweise Verbraucher aus erster Hand zu allen wichtigen Sanierungsaspekten informieren können. Lokale Energieexperten, regionale Energieagenturen und das Handwerk sollen dabei vor Ort aktiv sein. Parallel soll es eine intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Thema geben.

Die Chance für den SHK-Unternehmer ist groß. „Für den Fachbetrieb kann diese Kampagne einen erhöhten Umsatz bedeuten“, sagt Stather. „Es sollte sich also jeder möglichst mit einbringen und mit den Rahmenbedingungen vertraut machen.“ Zu finden ist die Kampagne unter www.die-hauswende.de.

Ein Punkt ist besonders bedeutsam für den SHK-Unternehmer: Der Internetauftritt ist mit der bewährten Handwerkersuche für den organisierten SHK-Innungsbetrieb kombiniert. Die Formulierung im Netz lautet: „Kompetente Fachbetriebe in Ihrer Nähe finden Sie über die Internetseiten unserer Kampagnenpartner. Wenn Sie auf die Logos klicken, gelangen Sie zu den Partnersuchfunktionen der jeweiligen Unternehmen.“

Mit aufgeführt ist auch der ZVSHK. Der Klick auf den Button führt direkt zur Handwerkersuche. Hier sind die Mitgliedsbetriebe mit ihren Leistungen gelistet.

„Das Angebot hat sich bislang bestens bewährt und wird häufig genutzt“, weiß der ZVSHK-Präsident. „Gerade jetzt zum Start der Kampagne ist es wichtig, dass der Fachbetrieb seine Einträge in dieser Datenbank noch einmal überprüft und gegebenenfalls ergänzt.“

Dabei kommt es auf Details an. Besondere Kompetenzfelder eines Fachbetriebes (wie Heizungs-Check, Energieberater, Aussteller von Energieausweisen, Erneuerbare Energien) lassen sich beispielsweise nur dann herausstellen und über die Postleitzahlsuche finden, wenn der Fachunternehmer nach seinem Login unter www.zvshk.de im „persönlichen Bereich“ die entsprechenden Voraussetzungen schafft. Dazu klickt er auf „eigene Daten bearbeiten“, gibt seine Grunddaten ein und setzt bei „Gewerk“ sowie „Zugehörigkeit“ die entsprechenden Marker.

Das zahle sich aus. „Die detaillierten Angaben in der Datenbank vergrößern die Chancen, vom Kunden gefunden zu werden“, stellt Stather fest.

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