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Restart: Seminarbetrieb bei Viega wieder mit breitem Angebot an Fachschulungen

Nach den Corona-bedingten Einschränkungen der vergangenen Wochen kehrt Systemanbieter Viega zu einer immer weitergehenden Normalisierung des Seminarbetriebs zurück.

In den Seminar­centren Attendorn und Großheringen werden seit Mitte Juni wieder regelmäßig Schulungen zu den Kompetenzthemen „Erhalt der Trink­wasser­güte“, „Schall- und Brandschutz“, „Installationstechnik“, „Flächen­temperierung und Planung“ durchgeführt. Grundlage dafür ist ein umfassendes Hygienekonzept, unter anderem mit den obligatorischen Desinfektions­maßnahmen, unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln und einer reduzierten Teilnehmerzahl.

„Die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze hat sich zwar verringert. Das Seminarprogramm an sich bleibt aber unverändert, also genauso umfangreich wie immer“, so Dieter Hellekes, Leiter Viega Sales Service Deutschland und gesamtverantwortlich für den Seminarbetrieb: „Wer also beispielsweise an einer der zertifizierten Hygieneschulungen nach VDI 6023 Kategorie A und B oder einer der zahlreichen weiteren Fachkurse teilnehmen möchte, sollte sich möglichst schnell unter viega.de/Seminare über die aktuellen Termine informieren und am besten direkt anmelden.“

Aktuelle Schulungen

Die Viega-Schulungen in den Seminarcentren Attendorn und Großheringen gehören zu den besonders häufig nachgefragten Qualifizierungs­angeboten der SHK-Branche. Insgesamt werden mittlerweile jedes Jahr mehr als 700 Veranstaltungen zu über 20 Fach­themen angeboten, an denen viele Fachplaner und Fachhand­werker, aber auch Facility Manager oder Betreiber in großer Zahl teilnehmen.

Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie wurde jedoch auch bei Viega das Seminarprogramm 2020 jäh gestoppt. Bereits Mitte Juni konnten die Schulungen in den Seminarcentren Attendorn und Großheringen aber auf Basis eines Hygienekonzeptes, das weit über die gesetzlich geforderten Standards hinausgeht, wieder aufgenommen werden.

Eine umfassende Übersicht des aktuellen Viega-Schulungsprogramms findet sich hier. Mit der Online-Anmeldung erhalten alle Teilnehmer rechtzeitig vor Seminarbeginn ausführliche Informationen zu den notwendigen Hygieneregeln, so dass sie sich entsprechend vorbereiten können. Und falls jemand seinen Mund-Nasen-Schutz vergessen haben sollte, kein Problem: Auch dafür hat Viega eine Lösung.

www.viega.de

Viega-Seminarleiter Dieter Hellekes

Im Gespräch: Dieter Hellekes, Leiter Viega Sales Service Deutschland

? Als einer der ersten Hersteller in der SHK-Branche hat Viega schon Mitte Juni den Seminarbetrieb zumindest teilweise wieder aufgenommen. Was war dafür der Hintergrund?
Dieter Hellekes: Auslöser war die große Zahl an Anfragen von Interessenten, nachdem auch wir aufgrund der Corona-Pandemie unseren Seminarbetrieb binnen weniger Tage zunächst einmal aussetzen mussten. Vor allem Fachplaner und Fachhandwerker wollten wissen, wann wir die sehr spezifischen Seminare – wie die Hygiene- oder Brandschutzschulungen – wieder anbieten würden. Hier besteht einfach aufgrund der Brisanz der Themen ein erheblicher Weiterbildungsbedarf.
? Gleichzeitig gab und gibt es zu Veranstaltungen mit mehreren Personen, die wie bei Schulungen auf engem Raum zusammenkommen, sehr restriktive Regelungen …
Dieter Hellekes: Das stimmt. Und deswegen war die Aufstellung eines belastbaren Hygienekonzeptes für unsere Seminarcentren eine besondere Herausforderung. Vor allem, weil hier neben den Schulungen ja auch die Ausstellung und das Catering einbezogen werden mussten. Die vergangenen Wochen haben aber gezeigt, dass sich unser Konzept problemlos in die Praxis umsetzen lässt und dass es von den Seminarteilnehmern vollauf mitgetragen wird.
? Was sind die wesentlichen Eckpfeiler dieses Konzeptes?
Dieter Hellekes: Zu den wesentlichen Eckpfeilern gehören auf jeden Fall die Abstandsregelungen, der Mund-Nasen-Schutz oder die Desinfektionsmöglichkeiten am Eingang zu den Seminarräumen bzw. zur Ausstellung. Hinzu kommt die begrenzte Teilnehmerzahl und der an die Corona-Regeln angepasste Programmablauf, damit wir zum Beispiel auch beim Besuch der Ausstellungen mit ihren zahlreichen Exponaten trotzdem jederzeit die notwendigen Abstände zwischen den Besuchern einhalten können. Zusätzlich werden alle Räumlichkeiten und Exponate regelmäßig desinfiziert. Damit ist alles getan, um ein Ansteckungsrisiko im Rahmen des Seminarbetriebs weitestgehend auszuschließen.
Zusätzlich bitten wir alle Interessenten, bei einer Erkrankung mit Corona-typischen Anzeichen auf die Seminarteilnahme zu verzichten. Schließlich geht der Gesundheitsschutz für alle letzten Endes immer vor.
? Wie reagieren Ihre Gäste auf dieses Konzept?
Dieter Hellekes: Das Echo ist nach jetzt rund vier Wochen Praxiserfahrung ausnahmslos positiv. Jeder hat Verständnis für die notwendigen Hygienemaßnahmen und damit beispielsweise auch für die Einschränkung, dass wir nicht so viele Seminare wie vorgesehen anbieten können. Im Ergebnis aber zählt, dass wir unsere Marktpartner jetzt wieder mit den notwendigen fachlichen Qualifizierungsmaßnahmen unterstützen können. Und dafür sind wir alle dankbar.
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