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So gefährlich ist der WhatsApp-Virus für Handwerker

Übler Virus befällt 25 Millionen WhatsApp-Nutzer und verschafft sich somit Zugriff auf die Smartphones. Doch wie gefährlich kann der WhatsApp-Virus Handwerkern werden und wie sicher sind ihre Firmen- und Kundendaten?

Mehr als 1,5 Mrd. Menschen nutzen den Messenger aus den USA weltweit, davon 42 Mio. aktive Nutzer in Deutschland. WhatsApp wird nicht nur zur privaten, sondern auch oft zur gewerblichen Kommunikation genutzt – z. B. im Handwerk. Hierbei vereinfacht der Messenger-Dienst in zahlreichen Handwerksbetrieben schnelle Absprachen im Arbeitsalltag und außerdem die Kommunikation mit Kunden. Die dadurch vertraulichen ausgetauschten Informationen und gespeicherten Daten können durch neuartige Malware-Viren, wie der vor kurzem bekannt gewordene „Agent Smith“, akut gefährdet werden.

Virustyp Agent Smith

Die genannte Schadsoftware installiert sich durch das Herunterladen einiger kostenloser Apps von alternativen App Stores wie z. B. 9App auf dem Smartphone der Nutzer. Anschließend sucht der Virus sich belie bte Applikationen wie WhatsApp und fertigt eine Fake-Version davon an. Benutzt der unwissende Nutzer diese, kann die App auf jegliche Daten von WhatsApp bzw. des Smartphones zugreifen. Davor gewarnt hatten israelische IT-Experten der Firma Check Point. Inzwischen sind laut Check Point auch vermehrt Fälle in Deutschland bekannt. Bisher sei die Schad-Softwaren auf rund 42.000 Geräten in Deutschland entdeckt worden. Gerade für geschäftliche Nutzer in Branchen wie dem Handwerk stellt sich die Frage, ob WhatsApp überhaupt eine sichere Kommunikationsvariante darstellt.

WhatsApp und die DSVGO

Zudem schätzt auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) den Messenger als problematisch ein. Der Grund: Durch die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) aus dem Jahr 2018 liegt der Standard an Datenschutz in der EU deutlich höher als davor.

WhatsApp verlangt umfangreiche Zugriffsrechte von seinen Nutzern, die nicht mit der DSGVO vereinbar sind. Der Messenger greift automatisch auf das gesamte Adressbuch des verwendeten Smartphones zu. Auf diesem Weg landen alle im Adressbuch gespeicherten Daten bei WhatsApp. Finden sich im Adressbuch des Handys die Kontaktdaten von Kunden, so werden diese automatisch ohne Einwilligung von jeglichen Personen an die Server von WhatsApp übermittelt. Werden aber beispielsweise Kundendaten ohne Einwilligung weitergegeben, kann das aufgrund der DSGVO zu hohen Bußgeldern führen.

Als Zweites sichert sich WhatsApp die weltweite, gebührenfreie Lizenz zur Nutzung, Darstellung, Verbreitung und Reproduktion sowie einer möglichen Erstellung abgeleiteter Werke aller Daten, die an den Dienst übermittelt werden. Das umfasst sämtliche Informationen, die mittels der App hochgeladen, gespeichert, gesendet oder empfangen werden. Unzufriedene Kunden haben somit eine Grundlage gerichtlich gegen den Handwerksbetrieb vorzugehen, falls dieser sich nicht im Vorfeld absichert.

Lösung: sichere Messenger-App nutzen

Vor einem Virus können sich Smartphone-Nutzer z. B. mit einem Anti-Viren-Programm schützen. Oder aber mit einer sicheren Messenger-App wie der von Craftnote, die speziell für Handwerker entwickelt wurde, um die Kommunikation und Dokumentation auf der Baustelle zu vereinfachen.

Daraus ergibt sich der Vorteil, dass sich Handwerker um Viren wie „Agent Smith“ keine Sorgen mehr machen müssen und Nutzerdaten DSGVO-konform behandelt werden. Denn die Nutzerdaten werden auf regionalen Servern gespeichert sowie gesichert und gelangen somit nicht ungewollt in die Hände von Großkonzernen im Ausland. Von der Handhabung ähnelt sie WhatsApp, bietet darüber hinaus auch nützliche Zusatzfunktionen für jeden Handwerksbetrieb.

www.craftnote.de

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