Die aktuelle Verbrauchskennwerte-Studie vom Energiedienstleister Techem zeigt, dass der Endenergieverbrauch für Wärme 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 20 % gesunken ist. Den größten Einfluss darauf hatte das sparsame Nutzungsverhalten.

Die Mitte November 2023 erscheinende Techem Verbrauchskennwerte-Studie dokumentiert nicht nur, dass Mieter beim Heizen sparen. Eine weitere Rolle spielten dabei die deutlich wärmere Witterung mit einem Einfluss von etwa 12 % sowie die Anlageneffizienz mit einem Anteil von etwa 8 %.
Verhalten beeinflusst Energieverbrauch
„Die steigenden Energiepreise in der letzten Heizsaison haben die Bedeutung von Energieeffizienz im Gebäude in den Vordergrund gerückt. Die Zahlen für 2022 zeigen, wie stark unser Verhalten dabei den Energieverbrauch beeinflussen kann. Schon kleine Maßnahmen, wie die Heizung nachts und bei Abwesenheit herunterzudrehen oder die Zimmertüren im Winter konsequent geschlossen zu halten, können einen großen Unterschied machen. Bereits ein Grad weniger spart zudem im Schnitt 6 % Energie, ohne Komforteinbußen hinnehmen zu müssen“, sagt Matthias Hartmann, CEO von Techem.
„Umso wichtiger ist es, dass wir dieses sparsame Verhalten auch beibehalten, wenn die Energiepreise wieder sinken – nicht nur, um den Geldbeutel weiter zu schonen, sondern auch um die Umwelt zu entlasten. Mit dem Einsatz digitaler Lösungen im Gebäude können wir darüber hinaus noch weitere Einsparpotenziale heben“, ergänzt Dr. Arne Kähler, Head of Techem Research Institute on Sustainability (TRIOS).
Digitales Heizungsmonitoring mit Techem
Digitale Lösungen sind nicht nur gering investiv, sie erfordern oft auch keine oder nur minimale bauliche Eingriffe. Ein digitales Heizungsmonitoring kann beispielsweise auf Basis von Künstlicher Intelligenz umfassende Optimierungspotenziale für die verbesserte Einstellung der Heizungsanlage aufzeigen. Hinsichtlich der bereits mit dem Digitalen Heizungskeller ausgestatteten Anlagen zeigen Zahlen von Techem tatsächlich, dass sich mit diesen Lösungen der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen infolge der damit verbesserten Betriebsführung um durchschnittlich 15 % senken lassen. Doch auch wenn die digitale Betriebsführung beim Energiesparen unterstützt, verbleibt ein wesentlicher Anteil weiterhin in den Händen der Verbraucher.