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Thermobox: Digitaler Zugang zum Endkunden

Nach einer etwa einjährigen Testphase ist das Online-Heizungs-Tool Thermobox seit dem 1. Februar bundesweit nutzbar.

„Das Internet ist ein zentraler Baustein zur Informationsbeschaffung – auch im Heizungsbereich. Wichtig sind und bleiben jedoch der direkte Austausch zwischen Verbraucher und Fachmann sowie der professionelle Einbau durch den Fachhandwerker als Schlüsselelement einer erfolgreichen Abwicklung. Dieses Gesamtpaket bietet Thermobox in einem Umfang wie kein anderes Online-Tool“, sagt Rolf Weber, Geschäftsführer der Gemeinschaft für Energieeffizienz (GfE), die Thermobox 2016 auf den Markt gebracht hat. Gesellschafter der GfE sind die Stadtwerke Düsseldorf, der unabhängige Handwerkerverein „Innovative Haustechnik Düsseldorf“ sowie die GC-Gruppe als Haustechnik-Großhändler.

Laut GfE ist Thermobox „das digitale Gesicht des dreistufigen Vertriebswegs im Bereich professioneller und individueller Heizungslösungen“. Mit der B2C-Anwendung (Business-to-Consumer) des Online-Tools sollen Endverbraucher von einem kompletten Bündel an Serviceleistungen zur Heizungsmodernisierung profitieren. Dazu zählen unter anderem die Vor-Ort-Fachberatung, fallspezifische Tipps zur Energieeinsparung und zu Zukunftstechnologien sowie die Beantragung von Fördermitteln, heißt es aus Düsseldorf. Über die Internetseite und ein Kundencenter landen die Aufträge direkt beim Fachhandwerker in der jeweiligen Region des Endkunden.

Endkunden-Konfigurator liefert Angebote

Thermobox bietet einen Konfigurator, der dem Endkunden in nur fünf Minuten eine Angebotsübersicht zu verschiedenen Wärmeerzeugungsanlagen liefern soll. Nach der Eingabe der Postleitzahl erscheinen die Informationen kompakt und verständlich auf dem Bildschirm, so die GfE. Entscheidet sich der Endkunde schließlich für einen Vor-Ort-Termin durch einen Fachhandwerksbetrieb aus seiner Nähe, kann er entweder mit einer Online-Angebotsanfrage oder einem telefonischen Rückrufwunsch Kontakt zum Thermobox-Kundencenter aufnehmen. Das Kundencenter verfeinert dann gemeinsam mit dem Endkunden Wünsche und Anforderungen und vereinbart einen persönlichen Beratungstermin mit einem Thermobox-Fachhandwerker aus seiner Region. Im nächsten Schritt erfolgt die Weitergabe des potenziellen Auftrags an die Thermobox-Partner aus dem Handwerk.

Individuelles Angebot vom Handwerker

Dazu wird der mit dem Endkunden vereinbarte Beratungstermin anonymisiert an die Thermobox-Partnerbetriebe weitergeleitet. Derjenige Fachhandwerker, der den Beratungstermin zeitlich wahrnehmen kann und sich des Auftrags als erstes annimmt, überträgt die Kundenanfrage in seine Thermobox. Daraufhin erfolgt nach Unternehmensangaben die Freischaltung der Kundendaten, damit er die Fachberatung vor Ort durchführen kann. Der Fachhandwerker prüft anschließend die bereits gesammelten Daten und ergänzt die Angaben gegebenenfalls um neue technische Aspekte im Heizungskeller des Kunden. Per E-Mail schickt er seinem Endkunden schließlich sein individuelles Angebot. Entscheidet sich der Endverbraucher für die neue Heizungsanlage erfolgt die professionelle Installation.

Auch Contracting im Angebot

Im Falle des sogenannten Contractings – wenn der Endkunde also eine Heizungslösung leasen statt kaufen möchte – erfolgt in diesem Schritt die Weitergabe des potenziellen Auftrags an den entsprechenden Energieversorger. Contracting bietet Thermobox bislang flächendeckend in Nordrhein-Westfalen und in der Metropolregion Karlsruhe an. „Mit Thermobox geben wir dem Fachhandwerker den Schlüssel zur Digitalisierung an die Hand und sorgen mit der B2C-Version dafür, dass Heizungen auch in Zukunft im dreistufigen Vertriebsweg und damit in der Profischiene bleiben, also dort, wo sie auch hingehören“, betont Weber. „Thermobox bietet dem Endverbraucher ein Alles-aus-einer-Hand-Paket und dem Fachhandwerk die Sicherheit, von der aktuellen Entwicklung zu profitieren und nicht abgehängt zu werden“, so der GfE-Geschäftsführer.

www.thermobox.de

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