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VDI-Konferenz: BIM in der Gebäudetechnik

Die VDI-Fachkonferenz „BIM in der Gebäudetechnik“ zeigt vom 5. bis 6. Juni 2019 in Düsseldorf, welche Chancen die neuen Technologien für die Technische Gebäudeausrüstung und für durchgängig digital bearbeitete Projekte eröffnen.

Mit Building Information Modeling (BIM) wird jede Leistung vor ihrer realen Umsetzung digital modelliert. Dies bietet eine bessere Entscheidungsgrundlage, Entwurfsalternativen lassen sich genauer untersuchen und technische Auswirkungen besser simulieren. Ein optimales Zusammenspiel gelingt, wenn alle Systeme miteinander interagieren. So kann BIM auch dazu beitragen, eine integrierte Prozesskette über den kompletten Lebenszyklus einer Immobilie anzustoßen – ohne Informationsbrüche. Die technischen Möglichkeiten sind dafür vorhanden.

Zu diesen modernen Technologien, die die Grundlage für eine ebenso effektive wie effiziente BIM-Nutzung bilden, gehören beispielsweise das Internet of Things (IoT) zum Vernetzen intelligenter Gebäudetechnik und Virtual Reality (VR) zum Visualisieren von Daten.

Virtuelle Wartungsmöglichkeiten

Virtual Maintenance umfasst dabei computerbasierte interaktive 3D-Simulationen, die das tatsächlich vorhandene Gebäude oder Gerät replizieren. Wie in einem Videospiel vermitteln sie Nutzern einen realistischen Eindruck (Immersion) des simulierten Gebäudes. In diesem können Verfahren zur ordnungsgemäßen Wartung und Reparatur dargestellt werden, insbesondere wenn entsprechende Eingriffe an schwer zugänglichen Orten oder an empfindlichen Anlagen vorgenommen werden müssen. Dies bringt die Vorteile mit sich, dass in der virtuellen Umgebung eine präzise, aber kostengünstige Planung der Wartung erfolgen kann und sowohl die Nutzer als auch das Gebäude/die Geräte vor Schäden geschützt sind. Darüber hinaus haben die Projektbeteiligten jederzeit Zugriff auf die Daten, die ihrerseits verschiedene Szenarien zu Schulungszwecken enthalten können. Virtuelle Wartungstrainer gibt es bereits in der Luftfahrt- und Autoindustrie. Für Bauwerke können sie dazu beitragen, den späteren Gebäudebetrieb zu optimieren.

Maschinelles Lernen

Ebensolches gilt für ein intelligentes Asset-Management und das maschinelle Lernen. Denn für den wirtschaftlichen Einsatz ist es wichtig, die Daten der technischen Anlagen zusammenzuführen und in die für den Betrieb relevanten Informationen und Formate zu übersetzen: Über den Lebenszyklus betrachtet, macht die Nutzung rund 75 % der Kosten einer Immobilie aus. Hier können IoT-Plattformen und Applikationen für Gebäudeautomationssysteme helfen, Betriebsdaten für Analyse, Interpretation und Optimierung zu sammeln und dauerhaft verfügbar zu machen. Tools zur Optimierung, Steuerung und Regelung von Automationssystemen arbeiten zeitsparender und treffsicherer, wenn sie künstliche Intelligenz nutzen: Basierend auf durch Machine-Learning gestützte Datenpunktzuordnung lassen sich umfassende Analysen eines Systems durchführen. Neben einer individuell programmierbaren Runtime-Umgebung für kundenspezifische Lösungen können Funktionen zu Reporting, Fehlererkennung und prädiktiver Instandhaltung zum Einsatz kommen. Ergänzt werden diese durch Nachrichten und Ad-Hoc-Reporting per Chatbot.

4. VDI-Fachkonferenz: BIM in der Gebäudetechnik

Umso besser die Planer bei BIM den späteren Gebäudebetrieb im Auge haben, desto günstiger fällt die energetische Bilanz über den Lebenszyklus eines Bauwerks aus. Darüber hinaus können Daten besser übertragen werden und somit muss im Idealfall nichts mehr umständlich oder per Hand nachgearbeitet werden. Auf der 4. VDI-Fachkonferenz „BIM in der Gebäudetechnik – Von der Planung bis zum Betrieb“ erfahren die Teilnehmer mehr dazu im Themenblock Betrieb: Instandhaltung & energetische Optimierung der TGA mit BIM.

Anmeldung und Programm unter www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-bau/bim-in-tga oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

www.vdi-wissensforum.de

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