Lüftungsspezialist inventer wird 25

Der Thüringer Lüftungsspezialist inventer kann auf erfolgreiche 25 Jahre Firmengeschichte zurückblicken. Die Jubiläumsfeier fand am 19. September am Standort in Löberschütz bei Jena statt. Seinen Gästen bot das Unternehmen ein Expertenforum zur Zukunft der Wohnungslüftung mit anschließender Werksbesichtigung. Die Si-Redaktion war mit dabei.

Mitarbeiter vor dem Firmegebäude mit blauer 25 in der Mitte
Mit 25 Jahren Erfahrungen stellt inventer im thüringischen Loberschütz Lüftungsgeräte mit WRG und Abluftsysteme her. – © inventer
inventer-Geschäftsführerin Annett Wettig
Seit 2014 steht Annett Wettig an der Spitze der inventer GmbH, die im September 25-jähriges Firmenjubiläum feierte. – © Si/ch

Als Ein-Mann-Firma in einer Scheune fing alles an. Firmengründer Ing. Peter Moser hatte die Idee, einen Keramik-Wabenkörper zu entwickeln, alternativ zum damals gängigen Aluminiumwärmespeicher. Eingesetzt in dezentralen Lüftungsanlagen bot der Keramikwärmetauscher eine optimale Luftdurchlässigkeit und Wärmekapazität. Moser gründete 1999 das Unternehmen inventer in der kleinen 180-Seelen-Gemeinde Loberschütz in der Nähe von Jena, um Lüftungssysteme für Wohn- und Geschäftsräume zu entwickeln und herzustellen.

Lüftungsspezialist mit Erfolgsgeschichte

Seither hat inventer In den 25 Jahren Firmengeschichte mit seinem Wärmetauscher den Markt für dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung (WRG) geprägt. Die inventer-Lüfter erreichen einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 94 %. Mittlerweile ist die Erfindung aus Thüringen zum Standard in dezentralen Lüftungsanlagen worden, was gebührend am 19. September gefeiert wurde.

Jubiläumsfeier

Annett Wettig, seit 2014 Geschäftsführerin des Lüftungsherstellers, bedankte sich zum Auftakt bei ihren Mitarbeitern. Viele arbeiten schon mehr als zehn Jahre im Unternehmen. Sie sagte: „Jeder soll gern auf Arbeit kommen.“ Sie nennt die Produktion von ressourcenschonenden Lüftungsgeräten eine „sinnstiftende Arbeit“. Denn die Begeisterung für das Produkt übertrage sich auch auf die Kunden.

Rundgang Labor

Die Jubiläumsgäste hatten auch die Gelegenheit, eines Rundgangs durch das inventer-Messlabor. Hier kommen die Lüftungsgeräte auf dem Prüfstand, um sie noch effizienter und leiser zu machen.

Versuchsanlage Keramik-Wärmespeicher mit Heißluftfön, um die Effizienz der WRG zu messen
Im Messlabor: Versuchsanlage Keramik-Wärmespeicher mit Heißluftfön, um die Effizienz der WRG zu messen. – © Si/ch

Nachhaltige Produktion

Weiter ging es in die Werkhallen, wo die Nachhaltigkeitsstrategie von inventer in der Praxis zu sehen war. Ziel des Unternehmens ist es, langfristig nachhaltiger und ressourcenschonender zu produzieren. Dazu gehört daher auch, den Abfall jährlich reduzieren. So werden jetzt schon viele Bauteile aus recycelten Kunststoffen gefertigt. Inventer verzichtet bei der Verpackung auf Styropor und setzt stattdessen auf den natürlichen, kompostierbaren Rohstoff Gras, der die Produkte umweltfreundlich schützt. Auch angelieferte Verpackungen von Bauteilen  sind recycelbar. Die Pendelverpackungen wie z. B. Luftpolsterumhüllungen kommen wieder zurück zum Lieferanten, um erneut verwendet zu werden.

Auch bei ihren Messeauftritten setzt die Firma auf Nachhaltigkeit. So verzichtet es u. a. auf neue Möblierung und stellt bereits genutzte Tische und Stühle auf, alle Messelüftermodelle wurden schon zuvor mehrfach genutzt und selbst der Bodenbelag besteht aus 100 % recyceltem Garn.

Das Firmengebäude beheizen Wärmepumpen und für gesundes Arbeitsklima sorgen die eigenen Lüftungsgeräte. Auf dem Dach liefert eine PV-Anlage Ökostrom für Büros und Wallbox. Das Unternehmen hat auch mit der Einführung von Elektro-Dienstwagen begonnen, das vierte E-Auto ist bereits bestellt.

www.inventer.de