Mit dem neuen Online-Vergleichstool für variable und dynamische Stromtarife wollen die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) und der Verbund HEA Endkunden dabei helfen, unterschiedliche Tarifmodelle realitätsnah abzuschätzen. Das Tool berücksichtigt dabei den flexiblen Betrieb von Wärmepumpen, E-Autos, Batteriespeicher und PV-Anlagen.

Ein besonderes Merkmal des Vergleichstools ist die Berücksichtigung von Lastverschiebungspotentialen. Das Tool simuliert, wie sich steuerbare Verbrauchseinrichtungen in Zeiten volatiler Strompreise betreiben lassen und welches Einsparpotenzial dadurch entstehen kann. Die Berechnungen stellen dabei ausdrücklich eine modellhafte Abschätzung dar und dienen der Orientierung, ob beispielsweise ein dynamischer Tarif Kostenvorteile bieten kann.
Neue Netzentgeltregelungen im Vergleich
Neben unterschiedlichen Tarifmodellen – zeitvariabler (Tag/Nacht) oder dynamischer Stromtarife – berücksichtigt das Vergleichstool auch die aktuellen Netzentgeltregelungen nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Verglichen werden sowohl Standardnetzentgelte als auch die verschiedenen Reduzierungsmodelle für steuerbare Verbrauchseinrichtungen, also den drei Rabatt-Varianten sogenannter Netzentgeltmodule 1-3.
Damit erhalten private Haushalte eine verständliche Orientierung darüber, welche Auswirkungen unterschiedliche Netzentgeltoptionen auf ihre jährlichen Stromkosten haben können.
Wissenschaftlich fundierte Datenbasis
Das Vergleichstool wurde von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) entwickelt. Die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. unterstützte das Projekt inhaltlich und finanziell. Gemeinsam entstand ein praxisnahes Werkzeug, das wissenschaftliche Methoden mit einer leicht verständlichen Anwendung verbindet. Verbraucher finden damit den günstigsten Stromtarife in Verbindung mit PV, Wärmepumpe & Co.
Hier geht es zum kostenlosen Vergleichstool.