Viessmann verkauft 10 000. Brennstoffzellen-Heizgerät in Deutschland

Urkundenübergabe zum 10.000. Vitovalor. – © Michael Dick

Die Brennstoffzellen-Technologie zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme in Gebäuden ist weiter auf dem Vormarsch. Zum Jahresende 2021 hat Viessmann das 10.000. Gerät vom Typ Vitovalor an die Essenpreis Heizung & Sanitär GmbH in Östringen verkauft.

Bei der Urkundenübergabe durch Markus Dönges, Head of Product-Line-Management der Viessmann Deutschland GmbH, sagte Geschäftsführer Thomas Essenpreis von der Essenpreis Heizung & Sanitär GmbH in Östringen: „Es freut mich, dass gerade wir es sind, die diesen besonderen Meilenstein setzen dürfen.“ Sein Bruder Rüdiger Essenpreis ergänzte: „Als langjähriger Partner von Viessmann haben wir die Markteinführung dieser zukunftsweisenden Technologie von Anfang an begleitet und den CO2-Fußabdruck vieler unserer Kunden deutlich reduziert“. Das 10.000. Brennstoffzellen-Heizgerät wird bei einem Hausbesitzer im Landkreis Karlsruhe installiert.

„Jeder Betreiber leistet großen Beitrag zum Klimaschutz“

Markus Dönges unterstrich bei der Übergabe der Urkunde: „Jeder Betreiber eines Vitovalor leistet einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Unsere Unternehmen, Essenpreis und Viessmann, gestalten Lebensräume für zukünftige Generationen“, so Dönges weiter, „und Hausbesitzer mit einem Brennstoffzellen-Heizgerät gestalten diese Lebensräume aktiv mit“. Daneben mache diese Hocheffizienz-Technologie einen Haushalt unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung und den steigenden Strompreisen. Für den Betreiber seien zudem die Energiekosten um bis zu 40 % geringer gegenüber der üblichen Lösung mit Strombezug aus dem Netz und einem herkömmlichen Heizkessel, beschreibt Dönges die weiteren Vorteile.

Kompaktgerät und Ausführung für Nachrüstung verfügbar

Die für Ein- und Zweifamilienhäuser konzipierten Vitovalor Brennstoffzellen-Heizgeräte sind sowohl für den Einsatz in Neu- als auch in Bestandsbauten geeignet. Vitovalor PT2 ist das Brennstoffzellen-Kompaktgerät und besteht aus zwei Modulen: dem Grundgerät mit integrierter PEM-Brennstoffzelle, Gas-Brennwertkessel zur Deckung von Wärmebedarfsspitzen an besonders kalten Tagen sowie dem Speicher-Tower mit Speicher-Wassererwärmer (220 Liter) und der kompletten Hydraulik. Außerdem gibt es mit Vitovalor PA2 ein Brennstoffzellen-Modul zur Nachrüstung, beispielsweise für Anlagen, die bereits über einen Gas-Brennwertkessel verfügen. PEM-Brennstoffzelle, Gasaufbereitung und Regelung sind in einem kompakten Gehäuse integriert. In beiden Geräten, Vitovalor PT2 und Vitovalor PA2, hat die Brennstoffzelle hat eine elektrische Leistung von 750 Watt, kann bis zu 45 Stunden ohne Unterbrechung betrieben werden und erzeugt bei durchgehendem Betrieb bis zu 18 Kilowattstunden Strom pro Tag. Ein üblicher Haushalt kann damit den größten Teil seines täglichen Strombedarfs selbst decken und im Vergleich zu einem herkömmlichen Heizkessel mit Strombezug aus dem Netz seine CO2-Emissionen um bis zu 50 % senken.

Neue Geräte-Generation für den Betrieb mit Wasserstoff

Im kommenden Frühjahr wird die nächste Vitovalor Generation in den Markt eingeführt. Neben einer um 5.000 Stunden auf 85.000 Betriebsstunden verlängerten Lebensdauer und einem auf sechs Jahre verlängerten Serviceintervall wird die neue Generation auch mit einer Beimischung von bis zu 20 % Wasserstoff im Erdgas betrieben werden können. Die Betreiber haben damit die Sicherheit, auch in Zukunft sicher und zuverlässig ihr Haus mit Strom und Wärme versorgen zu können.

Attraktive Förderung

Das Heizen und die Stromerzeugung mit einer Brennstoffzelle in Neubauten und bei energetischer Sanierung wird vom Staat gefördert. So reduzieren sich die Kosten für die Anschaffung der Brennstoffzellenheizung für das Eigenheim. Das Förderprogramm wird unter der Bezeichnung „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ (Programmnummer 433) bei der KfW geführt. Für die Anschaffung von Vitovalor PT2 und Vitovalor PA2 bedeutet das einen Förderbetrag von bis zu 11.200 Euro.

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