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ISH 2019: Pop up my Bathroom

Auf der ISH 2019 in Frankfurt a. M. will die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS) im Rahmen des Trendforums Pop up my Bathroom erneut aktuelle Farbtrends fürs Bad präsentieren.

Bereits 2015 und 2017 hat die Frankfurter Messe gemeinsam mit der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) mit Pop up my Bathroom aktuelle Gestaltungstrends rund ums Badezimmer präsentiert. Auf der ISH 2019 soll die Inszenierung „Colour Selection“ zeigen, welche Möglichkeiten sich mit den aktuellen Farbtrends im Interior Design für den Sanitärbereich eröffnen. Vor allem zwölf Farbtrends werden die Gestaltung im Badezimmer bestimmen:

Auch Grau ist eine Farbe!

Der aktuelle gemeinsame farbliche Nenner im Badezimmer ist Grau. Im Bad ist die Mischfarbe kein Neuling, sie begegnete uns bereits in den 80er-Jahren in Form der Sanitärfarbe Manhattan Grau. Nun präsentiert sich die Farbe gleich in mehreren Tönen. Im Vintage Stil ist Grau als Background-Ton äußerst beliebt, denn es lässt auch angestaubtes Weiß leuchten, ohne die Patina zu zerstören. All die negativen Assoziationen mit Vergänglichkeit oder schlechtem Wetter scheinen verworfen: Grau ist eine Modefarbe mit Haltbarkeitsgarantie. Denn sie erweist sich als echtes Multitalent, das praktisch jede Farbfamilie ergänzen kann. Neben einem hellen, in allen kalkigen Tönen changierenden Grau sind auch Abtönungen mit Blau, Grün und Braun angesagt. Von modernem bis zum wohnlichen Ambiente scheint mit Grau alles möglich. Die Farbe empfiehlt sich als Ausgangsbasis für eine neutrale Badgestaltung. Weiße Sanitärkeramik passt ebenso zu grauen Möbelflächen wie farblich abgestimmte Waschtische. Auch Armaturen in der Standard-Oberfläche Chrom passen gut zu Grau. Mit trendigen Accessoires in Gold oder in knalligen Farben wie Rot, Gelb oder Türkis lassen sich zudem rasch frische Kontraste und ein neuer farblicher Gesamteindruck ins Bad bringen. Damit bringt Grau alle Voraussetzungen mit, um zum neuen Weiß im Badezimmer zu werden, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS).

Das Comeback der Brauntöne

Das Badezimmer wird immer wohnlicher. Trendfarben wie Petrol oder Ultraviolett sollen diesen Eindruck unterstützen. Doch Interior Designer wählen gerne natürliche Farben, die neutraler und wärmer wirken. Diese Farben sind vor allem in der Braun- und Sandton-Palette zu finden. Die neuen Brauntöne haben dabei nichts mehr mit dem altbekannten Bahamabeige zu tun, sondern wirken modern. Denn auch hier gilt, ähnlich wie bei Grau, die Formel: Bloß keine langweilige Reinfarbe wählen. Das Geheimnis liegt in den unterschwelligen Tönen. Da schwingt Schlamm, Lehm oder Terracotta, Olive, Bronze oder Rost, Tannenwald oder Zedernholz, Puder oder Taupe mit – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Dabei lässt sich Braun in zweierlei Weise zeitgemäß interpretieren: als von der Natur inspiriertes Farbspektrum, das mit Naturmaterialien zu einem harmonischen Farbraum kombiniert werden kann, oder als Zitat historischer Stile, das künstlerisch eingesetzt wird. Um den frischen, natürlichen Look zu verstärken, werden vor allem matte Oberflächen gewählt. Bei den Materialien steht Holz auf der Favoritenliste für ein wohnliches Badezimmer. Es ist vor allem der Dauerbrenner Eiche, die an der Wand, bei Konsolen und auf dem Fußboden für ein angenehmes Wohlfühlambiente sorgt – gerne mit einem Finish, das zum Trend eines hellen Milieus passt. Zum anderen sind auch elegante Arrangements mit dunkleren Holztönen von Cognac bis Mooreiche wieder im Kommen. Hier wird die braune Farbskala betont hochwertig umgesetzt, um einen Hauch von Art Déco und Luxus ins Badezimmer zu bringen, so der VDS.

Egal in welchem Stil – die Materialfrage wird gerne durch Nachahmungen gelöst: Bedruckte Duschflächen, Bodenfliesen oder Spritzschutz in Holzoptik oder auch Konsolenplatten aus Verbundmaterialien sollen die Natur imitieren und kombinieren sie mit den positiven Materialeigenschaften des bewährten Produktkanons. Im Zusammenspiel mit passenden Accessoires in ergänzenden Akzentfarben – etwa in besagtem Petrol, Türkis, Orange, einem ins Beige gehenden Altrosa („ Millennial Pink“), Ultraviolett oder mit zu Olive und Braun passenden Senftupfern – wird das Badezimmer mit staubfreien Brauntönen zum Lifestyle-Bad.

Gold setzt optische Glanzlichter im Bad

Eines der kostbarsten Edelmetalle und im aktuellen Interior Design geradezu verschwenderisch geliebt ist die Oberfläche und Farbe Gold. Das farbverwandte, angesagte Messing ist ein im traditionellen Bad häufig eingesetztes Material. Die Nachfrage nach Metalloberflächen im Badezimmer wird vor allem durch Armaturen und Accessoires befriedigt, die dank neuen Oberflächenverfahren in diversen Ausführungen angeboten werden können. Beliebt sind etwa Platin und Kupfer; Gold jedoch avanciert aktuell zu einem Highlight in der Badgestaltung. Neben Waschschalen, die auch schon mal mit echtem Blattgold beschichtet sind, ist die Wandgestaltung mit Goldfarben eine Möglichkeit, das Edelmetall ins Spiel zu bringen. Hier bieten sich spezielle Tapeten an oder auch Wandfarben, die den Look von purem Gold ins Bad bringen. Doch wie beim echten Edelmetall ist Gold auch im Interior Design nicht zu üppig einzusetzen, erklärt der VDS und führt weiter aus: „Es steht nie allein im farblichen Gestaltungskonzept und wird von Gestaltern gerne mit Schwarz oder dunklen Grün- und Blautönen in Verbindung gebracht. Aber auch Kombinationen mit hellen Naturtönen, Grau und – Überraschung: einem zarten Rosé! – gehören zu den badtauglichen Erfolgsrezepten.“

Schwarz ist einfach immer cool 

Das schwarze Badezimmer wird zum Statement. Tatsächlich bekommt die Trendkombi Weiß-in-Weiß mit Schwarz-in-Schwarz einen Gegenpart. Natürlich mit Highlights in Weiß, Gold oder anderen Farben. Während einzelne Komponenten schon immer mal in Schwarz gewählt wurden, dürfen es im modernen Lifestyle-Badezimmer nun gleich mehrere Komponenten sein. Der Trend aus dem Einrichtungsbereich findet im Badezimmer immer mehr Liebhaber, denn Schwarz sieht edel, elegant und modern zugleich aus. Im Materialmix mit Marmor – schwarzem, weißen oder besonders trendigem grünem Stein – und Leder ist Schwarz ein gediegener Klassiker, in der rustikalen Kombi mit lackierten Metallmöbeln, Holz und Beton dagegen ein passender Begleiter für den Industrial Style. Auch die Armaturenhersteller können der Nachfrage durch die Professionalisierung neuer Fertigungsverfahren nachkommen und bieten dunkle Farbabstufungen bis zum tiefen Schwarz an. Von der schwarzen Duschabtrennung, dem schwarz lackierten Badmöbel bis hin zum bodenstehenden Solitär-Waschtisch aus schwarzem Stahl-Email ist mittlerweile fast jedes Produkt für das Badezimmer in der klassischen „Un“-Farbe erhältlich. Genauso wie beim Weiß gibt es dabei unterschiedliche Töne. Die Kombination von matten und glänzenden Oberflächen bringt Spannung selbst in die farbkonsistente Gestaltung mit Schwarz. Übrigens finden mittlerweile nicht nur Männer an den schlichten schwarzen Schönheiten Gefallen – wie der VDS mittteilt, ist die bewusste Abgrenzung zum hellen Mainstream ist von allen Schwarz-Fans gewollt.

Buntes Bad für Freigeister

In der Farbtheorie bezeichnet „Buntheit“ die Reinheit des Farbtons. Die reinsten Farben sind somit die Spektralfarben, die eine maximale Farbsättigung haben. Kinder malen gerne mit diesen bunten Farben. Familienbäder oder Badezimmer in Kindergärten variieren diese Buntheit und schaffen so eine angenehme, zielgruppenoptimierte Atmosphäre. Aktuell wird Buntheit aber auch ganz bewusst als Gestaltungselement für Lifestyle-Bäder eingesetzt. Dabei werden tradierte Sehgewohnheiten auf den Kopf gestellt und mit verschiedenen, sehr dominanten Farben gearbeitet. Im Badezimmer werden sich poppige und originelle Farben zeigen, prognostiziert der VDS. Primärfarben geben bei diesem Trend den Ton an. Neben intensiven Rot-, Gelb-, Grün- und Blautönen finden sich aber auch Varianten wie Orange, Violett oder Bernsteingelb. Schon auf dieser ISH werden farbig provozierende Bäder zu sehen sein – von knalligen Waschtischen in Sanitärkeramik bis hin zu transparenten Badmöbeln in Blau und Grün.

Pop up my Bathroom: 12 Farbtrends zur ISH

Farbharmonien sorgen für Atmosphäre im Bad

Wer spannungsvolle Farbkombinationen sucht, es aber weniger knallig haben möchte als im Bunten Bad, wagt sich an die Königsdisziplin in der farbigen Badgestaltung: die Zusammenstellung mehrerer Farben, die ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Farbklänge, die eine Kombination aus mehreren Farben bei gleicher Helligkeit und Qualität darstellen, sind dabei wohl am anspruchsvollsten und gleichzeitig individuellsten. Da steht vor einer blauen Wand schon mal ein senfgelbes Sofa mit blauen und kittfarbenen Kissen. Wie die Mode sind Farbklänge Geschmackssache und stoßen daher im übrigen Einrichtungsbereich auf weit enthusiastischere Aufnahme als im Badezimmer. Auf mehr Konsens bei der Badgestaltung stoßen Arrangements, die bestimmten Farbharmonien folgen. Dabei können Farbharmonien aus benachbarten Farbtönen (z.B. Blau- und Grüntönen), aus jeweils kalten (z.B. Blau- und Violetttönen) oder warmen (Orange-Gelb-Rot) Farbtönen, oder aus bunten und unbunten Farbtönen (z.B. verschiedene Blautöne in Kombination mit mehreren Taupe- und Grautönen) zusammengestellt werden. Ziel ist eine möglichst ausgewogene Komposition, die als angenehm empfunden wird, meist basierend auf Farbkreisen oder Farbwürfeln.

Farbklänge und Farbharmonien sind in allen Farbbereichen möglich. Wichtig dabei für die Badgestaltung ist, dass eine Farbe den Ton angibt und drei bis vier weitere Farben den harmonischen Eindruck unterstützen. Hier kommt es auf jede Farbnuance an, und die Produkt- und Materialwahl stellt hohe Ansprüche an den Badplaner. Programme und Apps können den Gestalter bei der Farbwahl (z.B. Capture CC von Adobe oder Colourpin II von NCS) unterstützen.

Baden Ton-in-Ton

Ton-in-Ton-Farbkonzepte können einem Badezimmer eine ruhige Ausstrahlung verleihen. Eine Farbe übernimmt hierbei die Vorherrschaft in der Gestaltung. Für das Interior Design bedeutet Monochromie (Einfarbigkeit) allerdings selten die homogene Gestaltung der Fläche mit einem Farbton, sondern die Abstufung von Flächen mit verschiedenen Abtönungen und Nuancen einer Farbe. Dadurch entsteht auch ohne Kontraste ein differenzierendes Tiefenbild, das dank der Monochromie eine starke Ausdruckskraft entfaltet. Auch ein Materialwechsel erfüllt die Funktion der Abstufung – sei es durch einen Stein- oder Holzton, der sich homogen zur gewählten Grundfarbe verhält, sei es durch eine unterschiedliche Oberflächenstruktur, die eine tiefere Schattierung hervorruft. Ton-in-Ton-Konzepte sind auch in der Mode ein bewährtes Gestaltungskonzept, wo schon durch die Verwendung mehrerer Materialien elegante Ensembles geschaffen werden, etwa durch die Kombination von Wolle, Lack und Leder in einem Farbton. Im Interior Design liegt der Fokus hingegen auf der notwendigen Differenzierung von Flächen. Da Flächigkeit im aktuellen Interior Design eine große Rolle spielt, wobei kleinteiligen Produkten großformatige Farbflächen gegenübergestellt werden, sind Ton-in-Ton-Konzepte derzeit sehr angesagt, vor allem im Küchendesign. Damit empfiehlt sich dieser Farbtrend auch für das Badezimmer, besonders wenn ein moderner Eindruck gewünscht ist, denn durch Farbabstufungen kann selbst in kleineren Räumen Differenzierung und Tiefenwirkung erzielt werden. So kann etwa ein blaues Badezimmer mit verschiedenen Blautönen spielen, wodurch das Auge nicht überfordert wird; dennoch wird sich der Eindruck eines komplett blauen Raums einstellen, solange es keine allzu starken Abweichungen oder Helligkeitskontraste zur Leitfarbe gibt. Im Ergebnis erhält man die Wirkung einer „blauen Grotte“, eines „grünen Urwalds“, einer „rosa Puderdose“ oder einer „weißen Unendlichkeit“, die trotzdem räumlich differenziert wirkt.

Die grüne Oase 

Zwei Entwicklungen begünstigen den Trend zu einem in Grün getunkten Badezimmer: Zum einen die Sehnsucht nach einer natürlichen Umgebung, in der die Natur als ursprüngliches Zuhause des Menschen empfunden werden kann. Zum anderen ist Grün eine Trendfarbe, die gerade in Kombination mit Pflanzen eine großartige Stimmung erzeugt. Die Kombination von verschiedenen Grüntönen ist zudem relativ unproblematisch. Mit Solitärprodukten, wie etwa einer freistehenden Badewanne, kann der Badgestalter ein deutliches Statement abgeben. Der Farbraum kann von einem geheimnisvollen Dunkelgrün für das eher edle und komfortable Badezimmer bis hin zu frischem Maigrün für die junge Familie reichen. Grün bildet zudem eine hervorragende Grundlage die Kombinationen mit großformatigen Mustern, floral bedruckten Tapeten, Fototapeten und einem kleinen Pflanzendschungel, der jedem Bad einen Hauch Exotik verleiht.

Pastelltöne

Pastelltöne liegen im Einrichtungsbereich im Trend – Mint, Rosa oder ein helles Blau wirken freundlich und können farbige Akzente setzen. Wird Rosa mit braunen Ausstattungselementen kombiniert – etwa einem hellen Holzfußboden oder entsprechenden Fliesen – betont das den wohnlichen Charakter. Im Badezimmer findet man die modern wirkenden Farben vor allem als Außenanstrich von Badewannen oder Waschschüsseln. Aber auch die Waschtischwand eignet sich dafür. Helle Pastelltöne eignen sich besonders für kleine Bäder, weil diese zusammen mit großflächigen Fliesen und ungemusterten Wandflächen das Bad größer wirken lassen. Das funktioniert besonders gut mit Grau, sodass die Kombination Rosa/Grau – gerne auch mit einem Schuss ins Silber –eine der aktuell populärsten Farbharmonien im Badezimmer ist. Und in der Kombination mit Weiß und Grau wirkt Altrosa romantisch.

Die Mischung macht’s: Greige

Sie ist schlichtweg nicht mehr wegzudenken aus dem Farbenkanon moderner Architektur und Innenausstattung: Greige erinnert an Natur und Landhaus, ein bisschen wirkt es aber auch wie New Yorker Loft-Fußboden. Die Wortschöpfung Greige verweist auf die zwei Komponenten Grau und Beige und steht damit für das Farbprinzip, das in diesem Bad-Farbtrend dominiert: eine Mischfarbe als moderner, neutraler Grundton, der harmonisierend wirkt. Was bei Greige mit der Mischung von Grau und hellem Braun klappt, funktioniert beispielsweise auch mit Grau und Blau (mit der Tendenz zum kühleren Farbeindruck). Gerade beim wohnlichen Badezimmer spielt Greige seine positiven Eigenschaften aus. Werden Möbeloberflächen perfekt auf die Wand- und Bodengestaltung abgestimmt, erhält der Badnutzer ein Badezimmer mit gleichermaßen modernen wie wohnlichen Qualitäten. Ähnlich wie Grau hat Greige damit das Zeug zum neuen Weiß im Badezimmer.

Das Bad in Blau

Mit Blau verbinden wir Entspannung, die Weite des Himmels und das Element Wasser. Farbanbieter haben die Palette der Blautöne in den letzten Jahren modernisiert. Entstanden sind nicht nur innovative Wandfarben, sondern auch neue Farbvarianten bei Fliesen mit wohnlicher Wirkung. Die Wiederentdeckung des Marmors im Interior Design unterstützt den Einsatz von blauen Sanitärprodukten. In Verbindung mit Sandtönen entwickelt Blau einen Wohnstil, der sich an den angesagten skandinavischen Einrichtungsstil anlehnt. Wer eine Alternative zum angesagten Schwarz sucht, kann auf Ultramarin zurückgreifen. Je leuchtender das tiefsatte Blau ist, umso mehr wird der luxuriöse Charakter herausgearbeitet, teilt der VDS mit.

Weiß – allein oder mit vielen Kontrasten 

Weiß steht für Reinheit. Daher dominiert diese Farbe im Badezimmer seit Jahrzehnten und dient als Ausgangsbasis für viele Gestaltungsansätze. 45% der deutschen Bevölkerung schwören auf den zeitlosen, universell kombinierbaren Basis-Ton. Sie verschaffen ihm damit einen Vorsprung vor Beige (11%), Grau (10%) und Blau (8%)*. Es sind vor allem die Sanitärprodukte aus Keramik, aber auch Waschtische aus Mineralguss oder Badewannen und Duschflächen, die in vielen Badezimmer den Takt in Sachen Farbe vorgeben. Der Grundgedanke dabei ist nachvollziehbar: Die Produkte sollen möglichst lange im Bad glänzen – hygienisch und farblich . Über 80% der verkauften Keramikprodukte in Deutschland sind Weiß. Da passt es doch gut, dass Weiß im Interior Design gerade angesagt ist. Zwischenzeitlich ergänzten die Sanitärhersteller ihr Angebot mit unterschiedlichen Weißtönen. Doch gegen das bewährte Sanitärweiß haben es die Farbvarianten noch schwer. In Zusammenspiel mit farbigen Accessoires und einer gefälligen Raumgestaltung können die weißen Objekte ihre Designqualitäten ausspielen. Auch der Kontrast zu farbigen Badmöbeln oder Bodenfliesen ist ein geschicktes Gestaltungsprinzip, um keine Langweilige aufkommen zu lassen. So bietet sich ein klassisches Schwarz-Weiß als eine weniger exzentrische Alternative zum angesagten schwarzen Badezimmer an – und wirkt nicht weniger stylisch.

Evolutionsschritt in Richtung Lifestyle-Bad

Das Badezimmer wird wohl schon aufgrund der hohen Investitionen niemals zu den Räumen zählen, die den ständigen Farbmoden folgend alle paar Jahre umgestaltet werden. Aber ein wenig Farbe darf es schon sein. Gerne auch ein bisschen mehr, finden design-affine Zielgruppen. War in den letzten Dekaden minimalistische Zurückhaltung gerade in der Farbgebung ein Signal für Eleganz und Designbewusstsein, so ist es heute laut VDS der Mut zur Farbe und bilanziert: „Dabei bedeutet Farbe im Bad nicht unbedingt Buntheit – schon der Austausch der weißen Dominanz gegen ein neutrales Spektrum an Braun- und Grautönen, an Mischtönen oder auch kräftigeren Ton-in-Ton-Farbkonzepten bedeutet für das Badezimmer einen Evolutionsschritt in Richtung Lifestyle-Bad.“

www.pop-up-my-bathroom.de

www.sanitaerwirtschaft.de

*Quelle: 7. Grundlagenstudie Badezimmer; Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und forsa-Institut

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