KI = Kein Interesse

Erst dachte der Pfiffikus ja, dass KI für das mangelnde Interesse vieler Kollegen an den Problemen unserer Zeit steht. KI also gleich „Kein Interesse“. An Künstliche Intelligenz (KI) hat er dabei nicht sogleich gedacht. Er wäre ja schon froh, wenn einige Zeitgenossen ihre natürliche Intelligenz nutzen würden. Dabei ist die KI längst im Alltag angekommen.

Dass der Einsatz von KI für das Handwerk nicht nur Vorteile mit sich bringen wird, da ist sich der Pfiffikus sicher.
Dass der Einsatz von KI für das Handwerk nicht nur Vorteile mit sich bringen wird, da ist sich der Pfiffikus sicher. – © dobok / Adobe Stock

Ob als Sprachassistenten im Auto, Siri im Smartphone oder diese Frau Alexa daheim: überall nutzt Familie Pfiffikus die KI um relativ simple Dinge zu finden oder persönliche Empfehlungen zu erhalten. Dass sich das im SHK-Handwerk weiter fortsetzen wird, war ja zu erwarten – aber wo denn bitte schön? Wird die KI die Umwälzpumpe austauschen, den Wärmetauscher reinigen oder zukünftig sogar den Kunden beraten? Wohl kaum. Aber sie wird uns helfen diverse Prozesse zu beschleunigen, einfacher und damit auch effizienter zu machen.

Den Pfiffikus macht das natürlich neugierig – und er hat auch schon ein paar Ideen dazu. Eine schlaue Heizungssteuerung könnte ihn doch anrufen, sobald Wartungsbedarf besteht, oder die Regelung schaut beim Wetterdienst nach, ob es morgen kälter oder wärmer wird, um dann entsprechend zu reagieren. Eine selbstständig aktive KI zum Ausfüllen der Steuererklärung wäre auch nicht schlecht und die Behörden bräuchten mal ein Programm zum automatischen Bürokratieabbau. Das wäre doch was wirklich Intelligentes.

Nicht nur Vorteile

Dass es neben den Vorteilen auch Nachteile geben wird, liegt wohl in der Natur der Dinge. Der Pfiffikus sieht da ‘ne Menge Daten auf sich und die Branche zukommen. Junge, Junge – das muss erst einmal alles gesichert und verarbeitet werden. Na ja – eines ist klar: Bange machen gilt nicht und Arbeit haben wir mit oder ohne KI eh genug. Und für zukünftige Azubis tun sich damit neue Chancen auf. Die jungen Kollegeninnen und Kollegen gehen eben lieber mit dem Tablet los als mit Zettel und Bleistift. Im Tippen von Nachrichten und der Suche bei Google sind die ja meistens schneller als im Kopfrechnen. Der Pfiffikus ahnt es schon: der gesunde Menschenverstand ist beim Einsatz seiner natürlichen und der Künstlichen Intelligenz gefragt.

Ihr
Pfiffikus