Alles Wurst? Mitnichten!

Der Pfiffikus liebt die Berge. Und Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur in Zeiten von Corona sinnvoll. Am Wochenende schnürt er also seine Wanderschuhe, um einen Gipfel in Tirol zu erklimmen.

Nach einigen Stunden Marsch rastet er, genießt die Aussicht und nimmt einen tiefen Atemzug. Doch statt der erwarteten frischen Luft steigt dem Pfiffikus ein unangenehmer Geruch in die Nase. Es stinkt. Ein Blick unter den Busch neben ihm offenbart die Ursache: ein Minenfeld, dekoriert mit weißen Zellstofftaschentüchern.
Solche „Geschäftemachereien“ sind dem Österreichischen Alpenverein ­absolut nicht „Wurst“. Gemeinsam mit der Initiative „Bergwelt Tirol – Mit­einander erleben“, den Tiroler Schutz­gebieten und der Landwirtschafts­kammer Tirol hat der Verband jetzt eine Kampagne ins Leben gerufen,
um das sensible Öko­system des ­Hochgebirgs­lebensraums zu schonen.
Der Alpenverein gibt klare Verhaltensempfehlungen, was im Fall der Fälle zu tun ist. Insbesondere die Papiertaschentücher sind der Organisation ein Dorn im Auge, denn konventionelle Produkte aus Zellstoff brauchen mindestens drei Monate, um zu verrotten. Auch der Kothaufen ist nicht nach ein paar Tagen ­verschwunden, sondern braucht einige Wochen, um sich zu zersetzen. Ein einfaches Rechenbeispiel unterstreicht die damit einhergehende Dramatik: Verrichten an einem Wochenende 100 Wanderer ihre Notdurft am Berg, hinterlassen sie 100 Haufen plus 100 Taschentücher. Am Ende des Monats macht das 400 Haufen und 400 Taschentücher. Man kann sich ausrechnen, wie der Berg nach einer Saison aussieht und riecht.
Benjamin Stern von der Naturschutzabteilung im Österreichischen Alpenverein rät, sein benutztes Klopapier am besten wieder mitzunehmen. Das gleiche gilt für das große Geschäft, das man zur Not aber auch vergraben könne. Für längere Bergtouren empfehlen besonders engagierte Bergsteiger transportable Weithalstonnen als Abort mitzuführen. Wer diese dann im Rucksack trägt, bleibt offen.
Da kommt dem Pfiffikus eine Idee: Viele Gemeinden haben bereits Tütenspender aufgestellt, um Hundebesitzern kostenlose Kotbeutel zur Verfügung zu stellen. Warum ist das nicht auch für Wanderer möglich? Die Tüten gibt es inzwischen aus biologisch abbaubarer Maisstärke. Man müsste nur statt Hund einen ­Wanderer drauf drucken, und schon ­wäre das Problem gelöst!

Die grünen Wannen der Insulaner

Die Blumeninsel ist um eine Attraktion reicher.
Foto: Si, Mainau GmbH

Alte Wanne raus, neue Wanne rein – so läuft das bei der Badsanierung. Aber wohin mit den ausrangierten Stücken? Die Tourismus- und Kulturverantwortlichen der Insel Mainau haben auf diese Frage eine Antwort gefunden: (mehr …)

Auf die Ohren, fertig, los

Na endlich! Jetzt gibt‘s die passende Musik für jeden Fachhandwerker online.
Foto: Adobe Stock/Angelov, Si

Dass der gemeine SHK-Fachhandwerker zu der Spezies der Musikliebhaber gehört, ist dem Pfiffikus schon lange bewusst. (mehr …)

Vom Hamstern

Die Nachfrage nach Toilettenpapier schoss zu Beginn der Coronakrise in die Höhe. Warum auch Dusch-WC-Besitzer die gute alte Rolle horteten, weiß der Pfiffikus nicht.
Foto: detailblick-foto / AdobeStock, Si

In Zeiten der Corona-Pandemie haben Konsumenten einen völlig neuen Blick für Toilettenpapier entwickelt. Es ist kostbar. Es ist überlebenswichtig. Es muss gekauft und gehortet werden. (mehr …)

Auf den Hund kommen

Foto: Finavia, Si

Die Liebe zum Hund kennt oft keine Grenzen. Angesichts des rasant gewachsenen Tierbedarfmarktes hierzulande wundert es nicht, wenn es neben Kaviar-Leckerlies, Cashmere-Hundejacken und vergoldeten Fressnäpfen jetzt auch eigene Sanitäranlagen für Hunde gibt.

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Aus Nest wird Wand

Für mehr frische Luft in den Großstädten sollen fortan Mooswände sorgen.
Foto: Green City Solutions, Si

Bald ist wieder Ostern – zahlreiche Kinder hierzulande bereiten sich intensiv darauf vor, indem sie aus Moos kleine Nester im heimischen Garten bauen, die die erwünschen Ostereier weich auffangen sollen. (mehr …)

Aufstehen bitte!

Diese schräge Toilettenerfindung sorgt für Empörung.
Foto: Si, StandardToilet.net

Effizienz – dieses Wort ist in der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. In allen möglichen Bereichen streben Unternehmen danach effizient zu sein: Bei der Arbeitsplanung, der Personalbeschaffung, im Service, der Produktentwicklung und, und, und. (mehr …)

Ein Mord im Badezimmer

Der neue Tatort im Spieleklassiker Cluedo ist ein Badezimmer.
Foto: Si, Hasbro

Spielefans aus aller Welt kennen das ­Detektivspiel Cluedo, bei dem die ­Spieler einen Mörder fassen müssen.
Im klassischen Spiel gibt es neun verschiedene Tatorte – die Küche, den ­Wintergarten, die Bibliothek, den Salon, den Eingangsbereich sowie Musik-, ­Speise-, Billard- und Arbeitszimmer. (mehr …)

Perfekt eingelocht

Eine Innovation aus der Automobilentwicklung von Nissan soll Golfeinsteigern und Yippern die Angst vorm Einlochen nehmen.
Foto: Nissan, Si

Seitdem Pfiffikus Senior im Ruhestand ist, sucht er nach einem ausfüllenden Hobby. Als er sein SHK-Unternehmen noch führte, war nie Zeit für so etwas wie Golf. Aber ist es im Rentenalter eventuell schon zu spät, um mit der Sportart zu beginnen? (mehr …)

Kunstraub trotz Warteschlange

Das Goldklo des Künstlers Maurizio Cattelan ist spurlos verschwunden.
Foto: Fotolia/afxhome, Si

Wo ist „America“? Diese Frage bewegt derzeit die Kunstszene der Welt. Der goldene Abort des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan ist seit der Nacht auf den 14. September 2019 spurlos verschwunden. (mehr …)