
Als Sportwagen war der DeLorean DMC-12 ein Flop, erinnert sich der Pfiffikus, als er am Messestand von Buderus auf der ISH kurz stehen bleibt. Doch als rollende Zeitmaschine in der Filmtrilogie „Zurück in die Zukunft“ aus den Jahren 1980 bis 1990 versprach er Abenteuer pur.
Der Pfiffikus, der sich schon immer für technische Lösungen mit großem Zukunftspotenzial interessiert hat, erinnert sich, dass das Hauptproblem im Film die notwendige Energie war. Der Plutonium-Reaktor galt schon damals als Irrweg. Und als Hauptdarsteller Marty McFly im ersten Teil der Filmtrilogie samt DeLorean in das Jahr 1955 zurückversetzt wurde, fehlte dem Reaktor die Energie für die Rückkehr. Um wieder in die Gegenwart zu gelangen, wurde eine alternative Stromquelle benötigt. Wer den Film kennt, weiß, die Lösung lag in einem Blitz.
Die Energie der Blitze nutzen
Blitze als Energiequelle nutzen. Diese Idee wäre doch auch heute sinnvoll, denkt sich der Pfiffikus. Prompt stößt er auf die Nachricht des japanischen Telekommunikationsunternehmens NTT Corporation. NTT hat eine geschützte Blitzschutzdrohne entwickelt, mit der Städte künftig vor Blitzeinschlägen geschützt werden sollen. Ganz so wie der einst von Benjamin Franklin erfundene Blitzableiter – nur eben als mobile,sprich fliegende Variante in rund 300 Metern über dem Erdboden. In der Mitteilung von NTT steht dann auch, wie die Drohne die Energie des Blitzes über ein Kabel auf die Erde und in eine Elektronik zur weiteren Nutzung weiterleitet. Wenn sich, wie in der Mitteilung weiter steht, mit einem Blitz ein Leuchtmittel mit 60 W rund sechs Monate betreiben lässt, kommen mit 1,4 Mrd. Blitzeinschlägen im Jahr rund 380 TWh auf der Erde an. Damit lässt sich doch etwas anfangen.
Zeitreisedrohne als Werkzeugträger
Und da beginnt der Pfiffikus vor Ideen nur so zu sprühen. Wenn nun die Drohne die Energie der Blitze auch noch nutzen kann, um in der Zeit zu reisen. Ja, dann könnte er heute sein Werkzeug in die Zukunft schicken. Und morgen wäre es zur passenden Zeit beim Kunden vor Ort. Er müsste nicht einmal mehr daran denken. Oder besser noch – die Zeitreisedrohne könnte den lang ersehnten vierten Teil von „Zurück in die Zukunft“ Wirklichkeit werden lassen. Mit der Idee müsste man nun nur noch schnell in der Zeit zurück und vor Ort nach Hollywood reisen, um diesen Film bereits morgen anschauen zu können.
Ihr
Pfiffikus